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Seite: von 6

pmd
Moderator


380 Beiträge

Erstellt  am: 06 Aug 2015 :  10:40:15 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
“Du magst glauben Dinge über mich zu wissen.” Mit einem Mal wirkte Quintilians Blick müde, als er der Zahori antwortete. “Vielleicht trifft dies sogar so. Verstehen jedenfalls tust du nichts. Das haben mir deine Worte mehr als deutlich gezeigt. Du tätest gut daran zu lernen.” Der Magier griff sich mit der Rechten an die Stirn und schloss für einen Moment die Augen. Er nahm die Antwort Corvinas zur Kenntnis und wandte sich anschließend wieder Borondrian zu. “Ich danke euch dafür, dass ihr bereit seid Salome zu untersuchen. Lasst mich wissen, sobald ihr bereit seid und ich werde sie zu euch schicken. Es entgeht mir allerdings, war ihr mit den Dingen meint, die im Neuen Reich nicht gestattet seien. Zwar handelt es sich hierbei um eine interne Angelegenheit der Gesandtschaft, womit dies formal unter die Iurisdiktion des Legaten fällt, doch sind wir immer bemüht den Bräuchen und Gesetzen dieses Landes nachzukommen.”

Quintilian Kalando-Paligan, Grande und Seekriegsmagier (TW 3, RF 2, Sil 4+5, SdB 2+3, CM 3, ST 3, WK 5)
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Anjeska
Junior Mitglied


65 Beiträge

Erstellt  am: 06 Aug 2015 :  13:41:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ängstlich und fragend sieht Salomé zu Quintilian auf und schluckt schwer, ehe sie es wagt, den Mund aufzumachen: "Soll ich mit ihm gehen, Herr? Ich könnte ihm bei den nötigen Vorbereitungen helfen oder so..."
Wo auch immer sie vorher den Mut hergenommen hatte, sich gegen ihre Stellung aufzulehnen, es war so schnell wieder verschwunden, wie es aufgetaucht war.

The key to happiness is compliance.
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DonPedro
Junior Mitglied


57 Beiträge

Erstellt  am: 06 Aug 2015 :  20:30:59 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
"Verzeiht werter Don aber was ich damit meine ist die Tatsache dass sie eine Sklavin ist und Sklaven im Mittelreich nicht gestattet sind!".
"Aber dass geht mich nichts an!".
"Jedoch ist die Frage warum ihr eine Renegatin überhaupt in eurem Hofstaat duldet und sie nicht schnellstmöglich veräußert!".
"Ich würde dass tun wenn ich Al Ànfaner wäre, damit ich meine Ruhe hätte."
"Aber ich bin es nicht und gehöre einer anderen Kultur an ; welche die Freiheit des Einzelnen über allem anderen stellt."
"Jedoch sind die Wege der Götter unstätt und somit gehört alles zum "Spiel"!.
Borondrian blieb noch kurz stehen und schaute zu Salome.

Möge Boron eure Träume beschützen!

Bearbeitet von: DonPedro am: 06 Aug 2015 20:34:28 Uhr
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Anjeska
Junior Mitglied


65 Beiträge

Erstellt  am: 06 Aug 2015 :  20:42:56 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: DonPedro
Borondrian blieb noch kurz stehen und schaute zu Salome.


Scheu den Blick erwidernd sieht die verheulte Zahori fragend zu dem Geweihten auf, da sie noch keine Erlaubnis erhalten hatte, mit ihm zu gehen und sie keine Lust hatte, ihre Bestrafung noch zu verschlimmern. Für Kundige lag da jedoch auch noch etwas anderes in ihrem Blick, weit hinter den Tränen und unter der Demut begraben, die sie erfüllte. Etwas Chaotisches, etwas Freies, etwas, das nach außen dringen wollte und nur durch den Willen des Mädchens im Zaum gehalten wurde, welcher jedoch offensichtlicherweise kaum stärker war als der eines Kleinkindes...

The key to happiness is compliance.

Bearbeitet von: Anjeska am: 06 Aug 2015 20:43:39 Uhr
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DonPedro
Junior Mitglied


57 Beiträge

Erstellt  am: 06 Aug 2015 :  21:50:41 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
"Du führst eine lose Zunge deinem Herrn gegenüber kleine Zahori und du führst einen Kampf im Inneren den du nicht gewinnen wirst werte kleine Zahori also achte auf dich sonst wird das Chaos dich verschlingen egal wie gut deine Absichten mit deinen Eiden waren.Wenn du helfen willst werde ich dich mitnehmen und wir bereiten gemeinsam alles vor. Wenn du helfen sollst weil es dir dein Herr befiehlt dann bleib bitte hier bis ich dich rufen lasse." "Aber überlege dir gut wer dein Herr ist!".
"Möge Boron auf euch achten!". Mit diesen Worten verabschiedete sich Borondrian und ging aus dem Haus.Er blieb doch nochmal stehen.
"Verzeiht ich möchte mich noch bedanken dass ich mit meinem Einschreiten den edlen Legaten retten durfte vor den Klauen eines dunklen Schatten,ich hätte mein Leben fast verwirkt doch gedankt hats man mir noch nicht!"."Außer mit Worten von denen man sich nichts kaufen kann!".
Dann drehte er sich um und ging schnellen Schrittes aus dem Haus auf den Hof und von dort Richtung des Boronangers , in deren Nähe er immernoch sein Zelt stehen hatte.

Möge Boron eure Träume beschützen!
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Anjeska
Junior Mitglied


65 Beiträge

Erstellt  am: 06 Aug 2015 :  22:13:25 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Die Hexe sieht dem Geweihten verwirrt nach. Garethi war nie ihre Muttersprache gewesen und die Feinheiten entgingen ihr, aber was meinte er damit, dass sie überlegen solle, wer ihr Herr sei?
Erneut sah sie fragend zu Quintilian, noch immer sichtlich ratlos und bis über beide Ohren eingeschüchtert.

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Shalyriel
fleißiges Mitglied


431 Beiträge

Erstellt  am: 07 Aug 2015 :  11:37:28 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Corvina blickt dem Geweihten nach. 'Habe ich etwas missverstanden? Oder hat er meine Frage nicht gehört, der vergessen?' fragt sie sich. Sie schüttelt unbewusst den Kopf und zuckt kurz mit den Schultern. Einen Moment überlegt sie, ob sie ihm folgen und seine Frage wiederholen soll, entscheidet sich dann aber erstmal dagegen.

Sie wendet sich an Salome und erklärt ernst, aber weiterhin ruhig: „Es gibt etwas, über dieses Wesen, das vorhin durch dich gesprochen hat, dass du vielleicht wissen solltest: Es machte auf mich keinen freundlichen Eindruck. Im Gegenteil. Es erschien mir sehr berechnend und machte auch Andeutungen, dich getäuscht zu haben. Ich bin mir nicht sicher, ob ich alles richtig verstanden habe und werde noch eine Weile über die Worte nachdenken müssen. Aber ich möchte dir dringend davon abraten, deinen Körper oder deinen Geist, irgendjemandem zu überlassen und erscheint dir der Preis auch noch so wertvoll. So etwas sollte niemals ohne das Beisein von Kundigen geschehen, die notfalls dagegen vorgehen können sollte es schief gehen.“

Einen Moment pausiert sie und fährt dann fort: „Du hast zugestimmt, dass wir den Zustand deiner Seele überprüfen. Sobald wir wissen, wer das macht, wird auch das erledigt werden. Was dein Bedarf nach dieser feeischen Substanz und deine Sonnenunverträglichkeit anbelangt, müssen wir noch schauen wie wir dem entgegenwirken können.
Gespräche, die dein Selbstbewusstsein stärken, deinen Willen festigen oder auch Erlebnisse aufarbeiten, solltest du führen mit jemandem, dem du vertraust und nur wenn du das auch selbst willst. Es würde nichts helfen dir jemanden zuzuweisen. So etwas könnte dir sogar schaden.“

Corvina schenkt der Zahori noch ein kurzes Lächeln und wendet sich dann an die anderen: „Sollte Bruder Borondrian die Liturgie der Seelenprüfung ebenfalls nicht beherrschen, kann ich Praiodan fragen. Von ihm weiß ich, dass er sie gelernt hat“, bietet sie an.


Aurora-Orga (PzE 1-3)

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Anjeska
Junior Mitglied


65 Beiträge

Erstellt  am: 07 Aug 2015 :  11:57:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Salomé lauscht den Worten der Geweihten und wird wieder ruhiger, jedoch nicht weniger verwirrt. Als Corvina sie anlächelt, muss sie das Lächeln prompt erwidern, ehe sie darüber nachdenken kann und will gerade dazu ansetzen, etwas zu sagen, als diese fortfährt und den Praiosgeweihten erwähnt. Das lässt sie erst zusammenzucken und sich dann sitzend und rückwärtskrabbelnd an eine der Hüttenwände nahe der offen stehenden Tür drücken. Sie schüttelt heftig stumm den Kopf, wodurch ihr Kopftuch ein Stück zur Seite rutscht und erneut waren blanke Panik und Tränen sichtbar. "I...ich rede mit Mutter Tsaiane über alles, Mutter Corvina, ich habe ihr seit ich hier bin immer alles gebeichtet und i...ich bin sicher, dass es andere Möglichkeiten gibt...aber haltet doch um des Dreizehnhorns Willen die Praioten heraus, ich flehe Euch an! Wir wissen doch, wie diese...diese Leute vorgehen...ich habe es doch selbst erlebt!", wimmert sie, wobei sie an der Wand wieder in sich zusammensinkt und ihr Kopftuch sorgfältig und die Augen der anderen musternd zurück über ihre Ohren nach unten zieht. Diesmal scheint sie die Bemühungen der Viper nicht zu bemerken, als diese ihr liebevoll mit dem Kopf über die Wangen streicht, sondern zischt ihr lediglich ein paar Worte im R'ssahh zu, deren Tonfall die Panik in ihren Augen hervorhebt.

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pmd
Moderator


380 Beiträge

Erstellt  am: 07 Aug 2015 :  12:25:39 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Quintilian antwortete dem Noioniten noch beim Gehen: “Ich werde Salome zu euch schicken, sobald ihr bereit seid. Und ihr könnt versichert sein, dass der Dank des Hauses Paligan für eure Dienste sich nicht in Worten erschöpfen wird.” Er hätte dem Noioniten gleich eine Spende in die Hand gedrückt, aber da war er auch schon aus der Tür. So musste das bis später warten.

Auf Salomes Reaktion zu Corvinas Vorschlag bezüglich des Praioten musste Quintilian lächeln. “Siehst du, Zahori, es gibt sogar Dinge, wo wir einer Meinung sind. Den Praioten des Nordens kann man nicht vertrauen.” Mit leichtem Vorwurf im Blick schaute der Magier zu seiner Schwester: “Das solltest du eigentlich auch Wissen und dich nicht durch deine Gefühle blenden lassen. Selbst wenn Praiodan zu den Gemäßigteren gehört, gibt es genug fanatische Dummköpfe, die ihm vorgesetzt sind.” Quintilian schüttelte den Kopf. “Nein, es gibt genug andere, vertrauenswürdigere Priester, die diese Untersuchung durchführen können und wo wir nicht befürchten müssen, dass man unliebige Seelen gleich in die Niederhöllen fahren lässt. Wir werden sowieso in wenigen Tagen von hier abreisen. Spätestens in Punin wird sich jemand finden.”

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Shalyriel
fleißiges Mitglied


431 Beiträge

Erstellt  am: 07 Aug 2015 :  12:57:19 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Corvina seufzt leise bei Salomes Reaktion und auf Quintilians Worte muss sie sich beherrschen nicht genervt die Augen zu verdrehen. 'Als ob jeder Praiosdiener ein Scheiterhaufen aufstellender Fanatiker ist,' denkt sie bei sich. Aber sie schluckt ihr Unverständnis diesbezüglich runter, steht auf und geht bei der Zahori in die Hocke: „Ich wollte dich nicht erschrecken. Tut mir leid“, entschuldigt sie sich ruhig, „Wir können sicher auch jemand anderen finden. Es dauert dann halt länger, bis wir Bescheid wissen und dir, wenn nötig, helfen können.“


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Anjeska
Junior Mitglied


65 Beiträge

Erstellt  am: 07 Aug 2015 :  13:05:01 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Erleichtert stöhnt die Hexe, die an den Namenlosen zur Welt kam und nun auch noch feeischen Einflüssen unterlag auf und Dankbarkeit liegt in ihrem Blick. Und Schuldbewusstsein. Sie wusste tatsächlich nichts über den Mann, der ihr gerade vermutlich das Leben gerettet hatte und sie hatte ihn nur seiner Profession wegen verurteilt. Es würde noch ein langer Weg zur Geweihten sein, muss sie sich eingestehen und zwingt sich dabei, die Wehmut aus ihrem Gesicht zu verbannen. Sie verneigt sich aus dem Knien heraus tief in Richtung des Magiers und bedankt sich herzlich.
Dann wurde ihr der letzte Satz des Mannes bewusst und ihre Augen werden noch größer und strahlen vor Freude, die Gedanken und die Angst vor Bestrafung sind vergessen. Man muss kein Menschenkenner sein, um zu erkennen, dass sie sich vor ihrem inneren Auge vorstellt, wie sie ihre Familie begrüßen würde und ihren Heimattempel besucht.
Sie nickt eifrig. Sich in der Stimme fast überschlagend brabbelt Salomé fröhlich: "Mutter Sfalia hat dies schon einmal bei mir getan, ganz zu Beginn, als ich im Tempel aufgenommen wurde. Sie ist das, was in der Tsa-Kirche am ehesten einem Oberhaupt gleich kommt und bestimmt wird sie sich wieder bereit erklären! Der Boron-Tempel des Puniner Ritus liegt genau gegenüber am Rad, vielleicht...oh. Verzeiht. Ähm...", verlegen blickte sie wieder zu Boden. "Ich wollte nicht taktlos sein, Mutter Corvina."

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Shalyriel
fleißiges Mitglied


431 Beiträge

Erstellt  am: 07 Aug 2015 :  13:35:54 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Corvina atmet tief durch: „Warst du nicht. … Dann wäre das geklärt,“ erwidert sie ruhig. 'Boron, du lehrst uns Geduld zu haben. Bitte lass es kein Fehler sein, bis Punin zu warten,' schickt sie ein stummes Gebet gen Alveran. Sie steht auf, lässt den Blick kurz durch die offene Tür nach draußen gleiten und setzt sich dann wieder zurück auf ihren Platz.


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DonPedro
Junior Mitglied


57 Beiträge

Erstellt  am: 07 Aug 2015 :  21:03:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Verdammt dachte sich Borondrian als er schon knapp vor seinem Zelt war.
Ich kann ja garnichts tun um die Seele zu erkennen die in ihr haust.
Na dann wieder zurück so ein Dämonenschieß.
Und so ging er schnelleren Schrittes wie er gekommen war wieder zum Haus der Paligans zurück.
Und mir war noch so als hätte Corvina mir in dieser Sache was gesagt.
Wie er so ging hörte er ein ineres Ticken und ein Schauer lief über seinen Rücken,er lief noch schneller.

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DonPedro
Junior Mitglied


57 Beiträge

Erstellt  am: 07 Aug 2015 :  21:07:13 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Wenige Augenblicke später stand der Geweihte wieder vor der Türe und klopfte leise.Und das Ticken kam,er schauderte wieder und kalter Schweiß perlte von seiner Stirn. Er versuchte sich zusammen zu reißen.
Jedoch zitterte seine Hand als er nochmal anklopfte.

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DonPedro
Junior Mitglied


57 Beiträge

Erstellt  am: 08 Aug 2015 :  07:38:03 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Er hilt sich am Türrahmen fest um seinen Taumeln das began zu vertuschen, doch das Ticken wurde lauter und lauter.
Es war so laut dass er seine Umgebung nichtmehr warnahm, er hörte nur noch diesen diabolischen dämonischen Ton und dann war es plötzlich stiel. Borondrian rutschte ganz langsam den Türrahmen runter und blieb Oohnmächtig an der Stefel liegen.

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pmd
Moderator


380 Beiträge

Erstellt  am: 10 Aug 2015 :  13:52:02 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Überrascht blickte Quintilian zur Tür, als es klopfte. "Lucan! Die Tür!" Nichts geschah. Quintilians Blick streifte suchend durch den Raum. Wo war Lucan? Vorhin noch hatte der treue Diener still und unauffällig das Blut von Wand und Boden geschrubbt. Beide waren nun sauber. Der Sklave musste ebenso still und unauffällig die Hütte wieder verlassen und die vor kurzem noch offene Tür hinter sich geschlossen haben. Ein kalter Schauer lief über Quintilians Rücken. Wenige Personen waren ihm so unheimlich wie Lucan. Der Sklave war so gut wie nie dort, wo man ihn vermutete, und selbst wenn man wusste, wo er war, bemerkte man ihn nicht. Der Magier stieß einen Seufzer aus und schaute zu der Zahori: “Sieh nach, wer dort ist!”

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Anjeska
Junior Mitglied


65 Beiträge

Erstellt  am: 10 Aug 2015 :  14:33:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Salomé erhob sich mit einem leisen "Ja, Herr." unbeholfen, schaute nochmal schuldbewusst zu Corvina und öffnete schließlich die Tür. Ihr stockte der Atem, ehe sie zu sich kam und sich über den Mann, der vor ihr auf dem Boden lag, beugte, um Lebenszeichen zu suchen. Da er noch Puls zu haben schien, rief sie in den Raum: "Es ist seine Gnaden Borondrian, ich glaube, er ist bewusstlos!", ehe sie damit begann, ihn sanft schüttelnd aufwecken zu wollen.

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Bearbeitet von: Anjeska am: 10 Aug 2015 14:33:54 Uhr
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DonPedro
Junior Mitglied


57 Beiträge

Erstellt  am: 10 Aug 2015 :  20:55:52 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Der Tackt des Tickens wurde leiser. Aber Borondrian spürte den Tackt auf seiner rechten und linken Wange. Und dann öffnete er sein Auge und schaute in das Gesicht der Zahori.
"Waas was was ist geschehen?"

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Valeria
neues Mitglied


22 Beiträge

Erstellt  am: 10 Aug 2015 :  21:15:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Anscheinend mit der gesamten Situation völlig überfordert, schweigt Phelicitas erstmal. Es ist für gute Beobachter ersichtlich, dass sie wohl in ihrem Leben mit solch umfassenden Problemen und dem Seelenheil und der Seelenrettung noch nie konfrontiert wurde. Diese Gebiete überlies sie nur allzu gerne den Geweihten oder Magiern, für so etwas waren diese schließlich da.

Doch mit der Verantwortung für Salome hatte sie sich verpflichtet, sich dort eben nicht heraus zu halten und sie schien das Ausmaß ihrer Entscheidung erst während dieses Gespräches zu begreifen.

Sie hatte gewusst, dass Salome geholfen werden musste, noch bevor sie von ihrer Vergangenheit als Sklavin ausgerechnet ihrer Familie erfahren hatte. Für eine Grandessa hatte sie etwas furchtbar gefährliches getan, als sie eine Art Freundschaft mit der Zahori begonnen hatte. Die Mystik ihrer Vergangenheit hatte sie fasziniert und zu diesem unüberlegten Handeln veranlasst, zudem hatten ihr die Gespräche mit Salome gefallen. Endlich eine Person der ihre Abstammung egal war und die ebenfalls von keinerlei Machtgier getrieben wurde...doch nun kreisten ihre Gedanken in rasender Geschwindigkeit um die Situation zu analysieren und eine Lösung zu finden die für alle akzeptabel war.

Die eigentlich unangemessene Nähe ihrer Zofe und die Betitelung als Schwester war verwirrend, dies hatte sie bisher nicht gemacht.
Vorerst würde Phelicitas es dabei belassen, es gab nun wichtigere Dinge als ihre Zofe zurecht zu weisen.

Donna Inares Fiorella Phelicitas Monterey-Paligan - Notaria procurazione der al´anfanischen Gesandtschaft
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Anjeska
Junior Mitglied


65 Beiträge

Erstellt  am: 10 Aug 2015 :  22:03:58 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
"Ihr lagt hier vor der Hütte, ohnmächtig, es muss Euch schwindelig geworden sein, Euer Gnaden. Geht es Euch gut? Benötigt ihr Hilfe?", plappert das rothaarige Mädchen wild auf den armen Boroni ein, während sie ihm eine Hand zum Aufstehen reicht. "Bei Peraines Apfelbäckchen, Ihr seht aus, als hättet Ihr einen Geist gesehen, so sprecht doch, was Euch widerfahren ist!"

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DonPedro
Junior Mitglied


57 Beiträge

Erstellt  am: 11 Aug 2015 :  06:53:04 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Borondrian namh die Hand zum Aufstehen danken an.
"Verzeiht werte Salome aber dass ist etwas dass ich mit mir und den Göttern selber ausmachen muß!".
Borondrian klopfte sich den Staub von den Kleidern und dann zupfte er eben diese zurecht und schaute Salome nochmal an.
"Salome seid bitte so freundlich und fragt nach ob ich abermals eintreten darf!".
Borondrian wartete vor der Tür.

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Anjeska
Junior Mitglied


65 Beiträge

Erstellt  am: 11 Aug 2015 :  09:56:53 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Etwas verdutzt blickt die Zahori erst den Geweihten und dann die Leute an, die kaum zwei Meter weiter hinten stehen. Sie beschloss, dass der Boroni wohl mehr Ahnung von angemessener Etikette haben musste als sie und leitet die Bitte an niemand genauen weiter: "Seine Gnaden Borondrian wünscht noch einmal einzutreten, Herrschaften."

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pmd
Moderator


380 Beiträge

Erstellt  am: 11 Aug 2015 :  11:16:44 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
“Sicher, er möge eintreten.” Quintilian musterte den Noioniten von oben bis unten. “Bitte setzt euch, euer Gnaden. Falls ihr einen Heiler benötigt, kann ich unsere Medica rufen lassen. Aber vielleicht tut es auch ein weiterer Becher Wein?” Der Magier füllte Borondrians Becher, der noch immer auf dem Tisch stand. “Ich bin ein wenig überrascht, dass ihr schon wieder zurück seid. Sind eure Vorbereitungen schon abgeschlossen oder führt euch etwas anderes zurück?”

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DonPedro
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57 Beiträge

Erstellt  am: 12 Aug 2015 :  00:43:46 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
"Edler Don!" "Verzeiht aber ich muß zu meiner Schande gestehen dass ich eine Seelenprüfung garnicht durchführen kann. Also wäre es besser dies von erfahreren Geweihten tun zu lassen!". Borondrian setzte sich und stürtze das Glas mit einem Zug hinunter. " Danke!". "Das brauchte ich zur Beruhigung. Die Geister der vergangenen Tage prüfen mich immernoch!". Und dann schaute Borondrian in die Runde.

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Shalyriel
fleißiges Mitglied


431 Beiträge

Erstellt  am: 12 Aug 2015 :  07:16:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Corvina mustert den Noioniten prüfend: "Vielleicht solltet Ihr Euch einen Moment setzen", bietet sie ihm an und deutet zu dem Stuhl, den er vorher so eilig verlassen hatte. "Solltet Ihr mit jemandem reden wollen, könnt Ihr Euch gern an mich wenden. Ihr wisst ja, dass es bisweilen sehr hilfreich und erleichternd sein kann, eine Bürde nicht allein zu tragen", fügt sie nach einem kurzen Augenblick des Schweigens noch ruhig an.


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Anjeska
Junior Mitglied


65 Beiträge

Erstellt  am: 12 Aug 2015 :  10:45:44 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Das etwas überfahren wirkende Mädchen mit den roten Locken steht noch immer in der Tür und überlegt mit ungläubigem Gesichtsausdruck, was sie von dem Geweihten halten sollte. Die Vertrauten der Eidechse hatten sie schon immer liebevoll "Schusselchen" genannt - sie wurde neugierig, welchen Kosenamen sie Borondrian geben würden. Da die Sprache nicht an sie gerichtet wurde und sich ihre Ausbildung lautstark im Hinterkopf bemerkbar macht, entscheidet sie, dem Protokoll Folge zu leisten, sich einen Kommentar in diese Richtung zu verkneifen, die Tür zu schließen und sich danach wieder in die knieende Warteposition neben Phelicitas zu begeben.
Sie wagt ein schnelles, fragendes Lächeln in ihre Richtung, zischt Ishar etwas zu [R'ssahh-Verständige deuten es wörtlich als "Heimatblut" oder "Familie"] und legt den Kopf mit seeligen Ausdruck und geschlossenen Augen erneut an ihre Seite. Ishar beobachtet die Szene aufmerksam und zischelt schließlich eine leise Antwort in das Ohr der Hexe. ["Treue dem Blut, Brutschwester"]

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Bearbeitet von: Anjeska am: 12 Aug 2015 10:47:57 Uhr
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DonPedro
Junior Mitglied


57 Beiträge

Erstellt  am: 12 Aug 2015 :  23:06:07 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
"Nun gut was habt ihr denn nun vor?".
Borondrian stellt die Frage während er sich setzt und nochmal sein Weinglas füllt.
"Werte Corvina Schwester im Glauben ich denke auf dieses Angebot werde ich zu gegebener Zeit zurück kommen!".
Borondrian bekommt seine Farbe wieder ins Gesicht und er verdrängt gekonnt was gerade mit ihm passiert ist.
Er lächelt sogar recht freundlich zu Salome und schüttelt den Kopf.
"Verzeiht werte Dona Phelicitas ich mische mich nicht in die Angelegenheiten der Sklavenhaltung, aber bei Salome muß ich was los werden. Solange nur ich da bin ist alles in Ordnung aber wenn jemand anderes da wäre dann solltet ihr, etwas darauf achten dass sie sich nicht benimmt wie ein Hund an der Leine!".

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Valeria
neues Mitglied


22 Beiträge

Erstellt  am: 13 Aug 2015 :  06:48:16 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Langsam sammelte sich Phelicitas und schaute dem Borongeweihten schließlich fest in die Augen.
"Die Sklavenhaltung unterliegt derlei vielen Schwankungen in ihrer Ausführung, wie auch die mittelreichische Haltung ihrer Leibeigenen. Zumal ich an ihrer Sitzposition eher eine für sie sehr zufriedene Sache sehe. Welche Sklavin dürfte derart nah an ihrer Herrin sitzen. Ihre Vorliebe dafür auf dem Fußboden zu sitzen, kann noch immer angegangen werden, sobald ihr geistiger Zustand hinreichend geklärt und behandelt wurde."

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DonPedro
Junior Mitglied


57 Beiträge

Erstellt  am: 13 Aug 2015 :  07:05:37 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
"Nun werte Dona wie es beliebt!".Borondrian nahm einen krätigen Zug aus dem Weinglas.

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pmd
Moderator


380 Beiträge

Erstellt  am: 13 Aug 2015 :  08:55:48 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
“Die Gesandtschaft reist in wenigen Tagen ab. Wir werden anderenorts einen Priester aufsuchen, der die Seelenprüfung durchzuführen vermag.” Quintilian machte eine kurze Pause, während er nachdenklich aus dem Fenster schaute und mit den Fingern der linken Hand auf den Tisch trommelte. Anschließend blickte er wieder zu Borondrian. “Ich würde euch trotzdem bitten, ein längeres Gespräch mit ihr zu führen.” Er deutete kurz in Richtung der Zahori. “Ich möchte wissen, ob neben all den übernatürlichen Einflüssen denen sie unterliegt, eventuell auch ihr Verstand Schaden davongetragen hat. Dies festzustellen wüsste ich niemand geeigneteren als einen Priester euren Ordens.”

Quintilian griff in seine Gürteltasche und holte ein kleines schwarzes Seidenbeutelchen hervor. Mit dem metallischen Klang von Münzen setzte er es vor Borondrian auf den Tisch. “Nehmt dies als Zeichen des Dankes des Hauses Paligan. Sowohl für eure Hilfe mit der Zahori, als auch für die Rettung des Legaten. Auch werde ich Lucan noch anweisen, euch einige Flaschen des Weines zu bringen.” Mit einem Lächeln fügte der Magier noch hinzu: “Denn guten Almadaner Wein werdet ihr an einem abgelegenen Ort wie hier selbst für Gold nur selten bekommen.”

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