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Yann Derbhaut
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Erstellt am: 08 Aug 2011 :  18:27:32 Uhr  Profil anzeigen
Ich, Yann Derbhaut, komme aus einer Baronie im fernen Weiden, einer Provinz des Mittelreichs. Ich stand als Trommlerjunge im Dienste eines Barons. Eines Tages zog dieser aus um einen verfluchten Paktierer zu stellen. Doch dieser verseckte sich und berannte mit seinen üblen Kreaturen die Burg des Barons in die er nur Frauen und Kinder, beschützt von einer Hand voll Söldnern und mich zurückließ. Tapfer werten wir uns gegen das Gezücht, das immer neue Formen annahm, uns dadurch verletzte, dass es einfach über uns wuchs. Tausend formen und keine, Boden der keiner war, Arme wie rostige Schwerter vieles sah ich..und meine Trommel erschallte über den gesamten Burghof. Ich sah starke, jung Männer Fallen, und altgediente Recken, deren Mut und können Ihresgleichen suchten fallen. Bei den Zwölfen, wenig half, denn Schwerter und Beile verwundeten unsere Gegner weniger als das sie sie ärgerten. Viele Menschen schrieen und weinten, begannen zu verzweifeln, weil die liebsten Ihnen entrissen wurden und sie ihr eigenes Ende sahen. Mir wurde in diesem schrecklichen Chaos nicht nur das offensichtliche Gewahr gewahr, dass dies nicht der Wille der Götter ist. Nein die Erkenntnis traf mich wie ein Blitz, so vertraut als wäre sie ein altes Leben lang schon Teil von mir, so intensiv und evident, dass es keinen Zweifel gab. Diese Seelen sind nicht verloren, solange sie nicht in die Niederhöllen gehen. Boron ruft sie zu sich, und wessen Zeit noch nicht gekommen, dem wird ein neues Leben geschenkt. Ich weiß nicht mehr was danach geschah, man berichtete mir, das mein Trommelschlag die restlichen Verteidiger hoffen ließ, dass die ausgezogenen Söldner zurückkamen und die Dämonen und den Paktierer vertrieben.

Ich jedoch zog bald davon ich spürte eine nie gekannte Neugierde und Lebensfreude in mir...seit dieser Zeit bin ich unterwegs, und bin nun in Svennaholm zusammen mit der Tsageweihten Lucertola Aercobalena die in mir den göttlichen Funken erkannte und mir seitdem vieles über die Götter und die Welt beibrachte. Wie wir hierherkamen? Eine Rechte Frage…auf unserer Reise zum nördlichsten Punkt Aventuriens zeigte zu unserer linken der Herrn PAIos seine Macht und zur Rechten der Herr Efferd. Der eine wollte Dere wärmen, der andere abkühlen, wo sich die Energien beider Götter traf, deren Pläne so gegenläufig waren, spante sich ein Bogen der TSA, und zeigte uns, dass die junge Göttin den Streit zwischen Ihren Brüdern schlichtet. Zugleich war uns der Ursprung ihrer bunten Schönheit ein Hinweis wo wir uns zur Rast niederlassen sollten. So fanden wir nach Svennaholm wo wir Gastfreundlich empfangen wurden. Sogleich entdeckten wir zwei unsrer Brüder, Simion und Wundrian. Ein solches Zusammentreffen von vier Geweihten der TSA zumal in Thorwal, das schien uns allen ein Zeichen der Göttin zu sein. Darum taten wir unseren Dienst an den Menschen des Ortes. Wo wir es vermochten spendeten wir Lebens- und Schaffensfreude, zumal die Svennaholmer am kommenden Tag ein Fest feiern wollten zudem viele Leute bereits heute anreisten. Am Tag unsere Ankunft zerbrach ich mir immer wieder den Kopf, warum wir gerade an diesen Ort geführt wurden. Doch so sehr ich mich auch ablenken ließ und mein Herz der Lebensfreude öffnete, es wollte mir kein Grund einfallen.

Am Morgen des Nächsten Tages bot sich ein Puppenspieler an Lucertola und mir die Karten zu legen. Dies tat er auf sehr TSAgefällige Art. Nachdem Lucertola einer spontanen Eingebung folgend eine Aufgedeckte Karte austauschte wurde mir allmählich klar wonach ich an diesem Ort suchen musste. Die Karten die deuteten auf den Hesindekult und die Neuerschaffung und Wandlung hin. Dämonische Mächte schienen am Werk zu sein und kraftvolles sollte geschehen.

Beruhigt begann ich bei den Wettkämpfen teilzunehmen. Es würde sich schon alles fügen und gleich beim Bogenschießen geschah es. Ich sah einen Geweihten der Hesinde, der einen großen Teil seines Gesichts vor den Augen der Menschen verbarg. Ich kam mit ihm ins Gespräch und er offenbarte mir, dass sein Kiefer eine dämonische Wunde aufweist, die nicht verheilt, dauernd schmerzt, ihm die Nahrungsaufnahme stark erschwert und die so scheußlich anzuschauen ist, dass normale Menschen den Kontakt zu ihm mieden. Die Vinsalter Heilungsmagier und übliche Heilungssegen von Geweihten wirkten nicht. Die Wunde, geschlagen von einem dreigehörnten Dämon aus dem Gefolge Asfaloths, ließ keine Heilung zu. Wie erstaunt war ich, als seine Gnaden Quintar mir weiter berichtete, dass er einer der Menschen des Söldnerhaufens war, der in meiner Baronie auszog, um den Paktierer zu strafen. Nun war mir der Auftrag der Vielfältigen klar!

Und doch wurde ich unruhiger als sonst…wie sollte eine solche Wunde heilen? Noch nie habe ich mit derlei Wunden zu tun gehabt..und doch es musste eine Möglichkeit geben. Es konnte nicht sein, dass nichts hilft.

Ich beschloss die angereisten Geweihten und Magier sowie die kundigen Feldscherer des Dorfes zu befragen und machte mich auf der Suche nach helfenden Händen und Pflanzen. Die Spiele boten dazu eine gute Gelegenheit und ich stieß auf lauter hilfsbereite Menschen, die mir ihr Hab und Gut, ihr Wissen und ihre Hilfe anboten. Nach langem und ernsten Gespräch mit Seiner Gnaden Quintar beschlossen wir, dass wir die Heilung seiner Dämonischen Wunde versuchen wollten. Das Risiko, das er auf sich nahm war nicht weniger als der Tod. Doch der Preis wäre ein lebenswerteres Leben unter Menschen, und vor Allem die Vernichtung eines dämonischen Parasiten. Wir beschlossen die Operation nach dem Bardenwettstreit in Angriff zu nehmen. Alle Geweihten, Magier und Heilkundigen standen mit all ihrem können hinter Quintar. Der Kiefer musste großflächig amputiert werden, damit TSA aus dem frischen Fleisch einen neuen Kiefer wachsen lassen konnte. Doch die ewig junge ist oft abgelenkt und der Eingriff risikoreich. Keiner vermag es, die Götter zu durchschauen, und keinem steht es zu, ein Wunder zu fordern. Die Magierschaft sah dies genau so und erklärte sich bereit, in dem Fall, dass TSAs Aufmerksamkeit gerade woanders dringender gebraucht wird, den dämonische verseuchten Kiefer wieder anwachsen zu lassen. Und bei TSA und den anderen Elf, bei allen Göttern, sicher war ich mir nicht, dass wir es schaffen würden. Diese Bürde lastete schwer auf mir und ich danke vor allem den Geweihten, dass sie diese mit mir trugen, wo sie konnten. Ich dankte TSA, dass ich eine versierte Feldschere gefunden hatte, die bereit war, die Amputation des Kiefers vorzunehmen.

Nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, begann das Ritual. Zuerst mit leisem andächtigen Gesang, dann mit den Segen der Götter. In den Minuten des innigen Gebets schien jeder Quintar näher als sich selbst. Mit Boronwein betäubt, unter den gemurmelten Gebeten und Anrufungen und anschließendem Gesang aller Anwesenden wurde der blutige Eingriff vorgenommen. Die Magierschaft wirkte Zauber wider das Dämonische und hielt sich für den schlimmsten Fall beriet.
Doch das Wunder geschah!

Die Göttin sprach zu mir und Quintar und schenkte ihm ein neues Leben. Ein Freudenrausch ergriff die Gemeinde und alle Anwesenden...ich fühlte mich im wahrsten Sinne des Wortes beseelt mit einem Göttlichen Funken…alles derische verschwand in einer Wolke aus Belanglosigkeit und legte das Innerste frei ….
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