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Anjeska
Junior Mitglied


65 Beiträge

Erstellt am: 28 Jun 2015 :  18:55:20 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Ich habe vor dieser Con den Entschluss gefasst, nach der diesjährigen Larp-Saison das Hobby an den Nagel zu hängen. Tja. Der ist nun für die Katz'. Schuld sind durch die Bank weg - ohne Ausnahme! - tolle Mitspieler, eine gemütliche Unterbringung mit leckerem Essen und Intime-Kochpersonal und vor allem die Vielzahl an Spielangeboten, die durch die Con selbst entstanden sind. Ich bin unglaublich gespannt wie es weiter gehen wird und die Conreihe wird auf jeden Fall rot im Kalender markiert, wie zuvor die Collegium Magicae.
Besonderer Dank geht aus Gründen, die die jeweiligen Personen kennen an Beorn, die Zirkelmatrone, Regine, Tine, Steffi (meine MfG, ohne die ich nie angekommen wäre), den Phexgeweihten, der Boroni, die mich vom Galgen geschnitten hat und eigentlich allen, denen ich die Karten legen durfte.
Liebe Grüße
Anja

The key to happiness is compliance.

DonPedro
Junior Mitglied


57 Beiträge

Erstellt  am: 29 Jun 2015 :  12:50:49 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo!
Dann werde ich jetzt auch mal ne Rückmeldung geben!
Geile SL
Geile Lokation
Echt geile Spieler und NSC´s
Plot auch sehr geil!
Dunkle Träume schon geil! (Hört ihr dieses Ticken verdammmt!)
Und es hat wirklich nach fünf Jahren Pause, Appetit nach mehr gemacht!
Also beim nächsten mal ist der Boronanger betreut und es gibt einen neuen Einwohner im Ort!

Euer Borondrian von Punin (Günny)

Möge Boron eure Träume beschützen!

Bearbeitet von: DonPedro am: 30 Jun 2015 00:57:10 Uhr
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Nellkir
Junior Mitglied


95 Beiträge

Erstellt  am: 29 Jun 2015 :  21:06:27 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Sooo, die grobste Erschöpfung und Muskelkater abgeschüttelt, dann kann ich hier auch mein Feedback geben. :)

Die SL hat sich eine wunderbare Arbeit damit gemacht, auf die persönliche Hintergründe von sehr sehr vielen Spielern einzugehen. Das hat dem ganzen das besondere etwas gegeben, und man konnte viele tiefgründige Momente ausspielen, statt dass mir Egon seine Hintergrundgeschichte bei nem Bierchen in der Taverne erzählt! Großartige Arbeit!!

Die Horror-Anteile hatten in meinen Augen eine gutes Verhältnis. Ich habe mich schon vorab wund gewundert, was die SL wohl auffährt, damit es zum Horror-Con wirkt, so dass ich gar als Spieler OT Angst bekomme...ich fahre ja nicht auf ein LARP, um mir in die Hose zu machen. Und meiner Meinung nach, hat die SL die Möglichkeiten schon gut umgesetzt. Natürlich musste man die Angst, die der Charakter zu empfinden hat, gespielt darstellen...aber aus diesem Grund heißt es ja Rollenspiel, wa ;)

Dass die SL etwas vom P&P Regelwerk abgewichen ist (Liturigien funktionieren gar nicht oder verkehren gar ins Gegenteil) sehe ich nun nicht sooo tragisch. Einerseits wie soll man die Erschwerniss, die der Charakter bei der Liturigeprobe zu würfeln hätte, darstellen? Und zweitens war das eine um so größere Herausforderung für die Geweihten zu improvisieren. Die, zu denen alle aufschauen und als seelischer Anker dienen sollen, sind relativ machtlos... dürfen das aber die einfachen Leuten nicht wissen lassen, sondern weiterhin Mut und Hoffnung geben. Dieser Aspekt hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht.

Dass die Phänomene von der SL etwas vermehrt und übertrieben wurden, als es normalerweise der Fall wäre, war klar. Darum war auch IT klar, dass es hier nicht mit "normalen Dingen" umgeht. Wäre anders aber auch langweilig geworden...
Aber die Reaktionen der Spieler fand ich sehr passend und stimmig. Ich habe richtig das Gefühl gehabt, dass alle Charaktere und Spieler den nötigen Ernst/Respekt/Furcht gegenüber diesen götterverlassenen Tagen entgegenbringen.

Die Location war sehr hübsch, und auch der kurze Einblick, den ich in die Hütten hatte, machte einen schicken Eindruck. Etwas unpraktisch war wohl der steile Hang zum Schlachtfeld, vor allem für die Schwergerüsteten, aber ich hatte zum Glück weniger Berührungspunkte damit.

Großen Dank an alle Spieler und Nichtspieler, die mit uns interagiert haben, und überhaupt dazu beigetragen haben, das Ambiente im Dorf so schön auszuschmücken.

Wir sind mit einigen DSA-Larp oder überhaupt Larp Anfängern angereist, und Dank dieser Großartigen Con, habt ihr ein paar Stammgäste hinzugewonnen.

Wir freuen uns jedenfalls schon tierisch auf Reichsforst 3 und werden wieder mit dem Dreischwesternorden anrücken!

Danke und liebe Grüße
Paris

Askir Jandarason - Hetmann - Nos 2 & 4, Hai 2
Dariyon Pydoctis - Aves-Geweihter - LvT 5 & 7
Dwarosch, Sohn des Dormasch - Zwergensoldat - Nos 8
Bruder Trautmann - Travia-Geweihter vom Dreischwesternorden - GadR 2, Silbertaler 1, 2 & 3
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Ashara
super aktives Mitglied


1173 Beiträge

Erstellt  am: 30 Jun 2015 :  09:28:52 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Da ich aus privaten Gründen den Kopf voll mit anderen Dingen hatte, war mein Lust-auf-Con-Level eher im unteren Bereich der Skala angesiedelt...
Und dann kamen wir an, wurden begrüßt und gleich nach dem IT von den Geschehnissen quasie überrollt (wir haben es tatsächlich nicht unter zwei Stunden vom Entschluss zu Essen bis zu dessen Umsetzung geschafft)...
Ein intensiver/interessanter/lustiger/schöner Spielmoment reihte sich an den nächsten und die Vor-Con-Unlust verwandelte sich ins Gegenteil.
Wir hatten ein sehr sehr schönes Wochenende und freuen uns schon aufs nächste mal.

Besonderer Dank an:

Den Drei-Schwestern-Orden für seine Unterstützung - es hat Tsaiane unglaublich gut getan, gerade in dieser Situation Leute an ihrer Seite zu haben, die ähnlich ticken.

Corvina für die seelsorgerische Unterstützung nach diesem niederschmetternden Traum.

Lumi fürs Kartenlegen und viele lustige Momente.

Fiorenzo, dessen „Problemchen“ genau im richtigen Moment auftrat, um Tsaiane aus ihrer Trübsal zu reißen. Respekt, dass du dieses doch recht Heikle Thema ausgespielt hast.

Khadim, dafür dass er Tsaiane immer wieder das Gefühl vermittelt, eine vollwertige Geweihte zu sein.

Niam? (Mircos Draconiter – bin mit Namen nicht so gut) für seine Aussage bezüglich der Rettungsmöglichkeit für Geweihte des Namenlosen. Der Satz mit den „hohlen Worten“ ist noch lange in Tsaianes Kopf nachgeklungen und hat sie viel darüber nachdenken lassen, ob es ihr wahrhaftig um deren Rettung geht oder nicht auch darum, dass sie das Gefühl des Versagens oder der Handlungsunfähigkeit einfach nicht ertragen kann. Da hast du definitiv einen Denkprozess angestoßen, der noch ne ganze Weile nachwirken wird.

Meiner Dorfgemeinschaft für ihre vielen kleinen und großen Nöte, mit denen sie immer wieder vertrauensvoll an mich herantreten. Und natürlich auch für all das, was ihr so anstellt. Und ganz besonders meinem Lieblingsbaron. ;)

Der Al´Anfanischen Gesandtschaft dafür, dass sie eben so sind, wie sie sind und einem damit immer so schöne Reibungspunkte liefern.

Den Hexen für ihr Vertrauen.

Der Garküche für leckeres Essen.

Und all denen, die ich jetzt vergessen habe. Und auch ein dickes Sorry, dass wir uns auf Grund eines Anschlusstermins nicht mehr bei allen verabschieden konnten.

Aber es gibt auch ein klein wenig Kritik:

Bei dem „lähmenden Schrecken“ wurde doch gerne mal vergessen, es wieder aufzuheben – einfach weil die SL anderweitig bereits wieder gebraucht wurde. Da wäre ein Automatismus (gerne auch mit Bezug zum Selbstbeherrschungswert) wohl doch die bessere Methode gewesen.

Die grundsätzliche Ansage, Liturgien nur mit SL-Beistand wirken zu sollen, war etwas Spielbremsend, denn damit musste man im Zweifel erst die Szene unterbrechen, eine SL suchen und dann weiter spielen. Ich habe dann einfach ganz darauf verzichtet – zumal mit der Aussicht, dass eh ausnahmslos jeder Versuch mit einem Misserfolg oder heftigsten Nebenwirkungen verbunden gewesen wäre. Ein klein wenig frustrierend war es für mich als Geweihtenspielerin schon, so gar nichts mit den karmalen Kräften meines Chars anfangen zu können - das Ausspielen der IT-Machtlosigkeit war hingegen auch wieder interessant.

Die etwas uneindeutige Ansage mit dem Dickicht und ob/was man von den Dingen mitbekommt, die dahinter passieren. Man kann einfach, wenn man auf dem Dorfplatz ist, nicht einordnen, ob Geräusche jetzt von den frei zugänglichen unteren Ebenen oder aus dem dichten Wald kommen und ich habe mehrfach mitbekommen, dass es dann, wenn man das festgestellt hat, zu Verunsicherungen kam, ob man das jetzt hört oder die Lichteffekte sieht, oder nicht und ob man jetzt darauf reagieren kann/darf.

Viele lose Enden, die jetzt im Off geklärt werden müssen, da man sie nicht IT-sinnig bis zum nächsten Jahr aufschieben kann (z.B. Sukra und das Kind, Fenyas Rettung, Bellanas Herrschaft, der Hexenprozess). Das es eine Conreihe ist, ist mir bewusst, aber es wäre doch schön, wenn die einzelnen Teile etwas mehr abgeschlossen wären oder es zumindest IT-Gründe gibt, um die Sachen erst mal für ein Jahr mehr oder weniger ruhen zu lassen (das sich die restlichen Siegel erst nach und nach offenbaren, ist dafür ein positives Beispiel).

Trotz dem ein dickes Lob und großes Danke an die SLs/Orga!

„Held“ ist auch nur ein anderes Wort für einen toten Abenteurer...
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Nellkir
Junior Mitglied


95 Beiträge

Erstellt  am: 30 Jun 2015 :  10:07:40 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Gut dass du mich daran erinnerst ashara.
Gibt es noch ein Foren rp oder sowas, was die losen enden, die nach den namenlosen Tagen geklärt werden sollten, noch abschließt?

Askir Jandarason - Hetmann - Nos 2 & 4, Hai 2
Dariyon Pydoctis - Aves-Geweihter - LvT 5 & 7
Dwarosch, Sohn des Dormasch - Zwergensoldat - Nos 8
Bruder Trautmann - Travia-Geweihter vom Dreischwesternorden - GadR 2, Silbertaler 1, 2 & 3
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pmd
Moderator


380 Beiträge

Erstellt  am: 30 Jun 2015 :  13:12:24 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Kurz Vorweg: Ich war als Quintilian Kalando-Paligan, Al'Anfanischer Grande, freidenkerischer Schwarzmagier und Dämonenbeschwörer auf RF 2.

Örtlichkeit
Das Hüttendorf mit Umgebung gefällt mir insgesamt sehr gut als Spielort. Es liefert eine stimmige Umgebung für das Setting eines abgelegenen Dorfes im Reichsforst. Die Unterbringung in den Hütten war bequem. Die Matrazen sind zwar recht dünn, aber fest und ich konnte gut darauf schlafen. Die Terassen vor den Hütten finde ich sehr schön, da man dort gut in privatem Rahmen spielen kann, ohne gleich in ein Zimmer zu verschwinden und sich vom Rest des Spiels zu verabschieden.

Verpflegung
Die Verpflegung war hervorragend. Das Essen war lecker, abwechslungsreich und es gab reichlich. Auf diesem Wege nochmal vielen Dank an die Küchenmannschaft. Das war mit das beste Essen, was ich auf einem Con je hatte.

Orga/SL
Alles bestens. Organisation im Vorfeld und Betreuung während des Spiels hat reibungslos funktioniert. Das einzige Mal, als ich eine SL suchte, stand direkt eine neben mir. Perfekt.

Meine Höhepunkte
Allem voran die Traumszene und das daran anschließende Spiel. Ich fand es großartig, dass die SL den Hintergrund von Quintilian und Corvina aufgegriffen hat. Ich spiele viel lieber persönliches Charakterdrama, als den häufig doch eher unpersönlichen, “generischen” Plot. Mir ist natürlich auch bewusst, dass es bei einer so großen Zahl an Spielern nicht immer möglich und zudem sehr aufwendig ist, den Hintergrund eines Einzelnen zu berücksichtigen. Umso mehr freut es mich, dass es diesmal geschehen ist. Vielen Dank auch allen, die sich nach der Traumszene um Quintilian gekümmert haben, insb. Godelind und der Tsageweihten. Es war schön, wie hier auf Quintilian eingegangen wurde und das er in dieser Situation einfach mal als Mensch behandelt wurde und nicht als “Böser Schwarzmagier”.

Die Szene Samstag Nacht, als Praiot und Schwarzmagier feststellten, dass es zumindest eine Sache gibt, die sie gemeinsam haben: Schwestern, die einfach nicht hören wollen und sich nicht von unvernünftigen Dingen abhalten lassen. “Schwestern sind überall gleich...” :)

Der Touristen Guide für Greifwin zu Al’Anfas Sehenswürdigkeiten und die anschließende Diskussion mit Tsaiane und Tyriel über Sinn und Unsinn der Forschung an einer Feenbeschwörung und andere Dinge.

Samstag morgen das Gefecht gegen die NL Schergen, als wir zusammen mit dem Ritter Silberquell auf der Suche nach der Schelmin waren: Ein beinahe Magierduell (Gardianum auf beiden Seiten ließ die Bereitschaft zu Zaubern dann schnell abebben), die Gefangenname eines paralysierten Gegners mit allen verbundenen Problemen und das Rückzugsgefecht. War von allen die schönste Kampfszene für mich.

Die Versorgung während und nach dem Gefecht während des Rituals. Bei solchen Heilern spielt man gerne den (beinahe) tödlich Verwundeten, der so töricht ist nach seiner Erstversorgung nochmal aufzustehen um seine Schwester zu suchen und dann gleich wieder zusammenbricht. Auch toll die Worte des Ritters Silberquell an den verwundeten Quintilian. Quintilian hat zwar im Schmerzdelirium nicht viel davon mitbekommen, aber als Spieler war es schön dem zuzuhören.


Allgemeine Pluspunkte
Jede Menge Plot für jeden, egal ob Zauberer, Geweihter oder Profaner. Soweit ich es mitbekommen habe, gab es für jeden der wollte Plot zum spielen und niemand wurde vom Plot ausgeschlossen.

Ein gut gespielter Praiot, der den schmalen Grad zwischen zu seinen Prinzipien stehen und Fanatismus erfolgreich gemeistert hat. Auch bei den übrigen Geweihten und Personen mit konservativem Moralkodex hielten sich die Fanatiker glücklicherweise stark in Grenzen. Das hat die gesamte Atmossphäre sehr angenehm gemacht. Selbst mit Charakteren, die in manchen Bereichen einer fundamental anderen Moralvorstellung folgen, konnte ich stets in zivilisierter Weise über diese Dinge diskutieren. So stellt man dann auch mal fest, dass es zwischen freidenkerischen Schwarzmagiern und Tsageweihten sogar einiges an Übereinstimmungen gibt.

Dass die Führungsrolle tatsächlich von den entsprechenden profanen adligen Charakteren wahrgenommen wurde und die Geweihten sich großteils auf beratende, seelsorgerische und unterstützende Funktionen beschränkt haben.

Und natürlich meine tollen Mitspieler aus der Al’Anfanischen Gesandtschaft. Ohne euch wäre es nichtmal halb so schön.

Kritik
Die Sache mit der “Lähmenden Furcht” hat für mich nicht so richtig funktioniert. Schrecken per Ansage wirkte jedesmal recht unnatürlich und ich konnte mich nicht in eine Furchtstimmung bringen. Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass man längere Zeit “vor Schreck erstarrt” ist. Ich habe das persönlich noch nie erlebt und es wirkt auf mich unnatürlich. Wenn ich wirklich Angst habe, dann renne ich (nach vielleicht einigen Schrecksekunden) davon oder verfalle in andere panische Aktionen. Wenn die Starre ein übernatürlicher Effekt sein sollte, dann ginge es natürlich irgendwie.
Was bei mir gut für eine Stimmung aus Angst und Verzweiflung gesorgt hat, waren dann im Endeffekt ganz andere Sachen. z.B. als plötzlich die Falschmeldung aufkam, dass alle unsere Kämpfer vom Feinde gefangengenommen wurden.
Bei der technischen Unterstützung hat die Akkustische Untermalung für mich mehr zur Stimmung beigetragen, als die visuellen Komponenten. Ausnahme war der Nebel Samstag Nacht. Der war auch gut. Ich fände es allerdings noch schöner, wenn die Nebelmaschine nicht ganz so offensichtlich zu sehen ist.

Ich fand die Auswirkung der NL Tage auf das Weltgeschehen etwas übertrieben. Als allgemeinen mit den NL Tagen verbundenen Effekt halte ich sich umkehrende Wunder, fehlende AsP Regeneration, Ratten- und Purpurmohnplagen für etwas übertrieben. Sollte das mit der Augenkreatur und ihrem löchrigen Gefängnis oder einem anderen speziell durchgeführten NL Ritual zusammenhängen, wäre es allerdings OK.
Das selbst manche Geweihte und Ordensmitglieder bereit sind auf bloßen Verdacht ein Neugeborenes zu ermorden, nur weil es in den NL Tagen auf die Welt kam, halte ich für ziemlich daneben. Aber das gehört wohl mal wieder in die Kategorie unterschiedliche Vorstellungen von Aventurien und so...

Die IT Organisation war schrecklich. Bis Quintilian es Samstag Mittag dann mal selbst in die Hand genommen hat, die anwesenden Adligen und den Praioten an einen Tisch zu bringen, gab es überhaupt keine Führungsstruktur. Danach wurde es dann etwas besser aber hätte immer noch viel Potential nach oben. Jede Menge Unentschlossenheit, Orientierungslosigkeit und Rumstehen, während man darauf wartet, dass jemand etwas entscheidet. Die Kritik geht einerseits an die entsprechenden Führungspersonen, die dann auch entschlossen Führen und entscheiden sollten (ja, auch wenn man Decius Paligan heißt und das Leben eher als Theaterbühne begreift ;) ), aber auch an die Untergebenen, die den entsprechenden Autoritäten dann eben auch folgen sollten. Generell etwas mehr Disziplin wäre auf beiden Seiten nicht verkehrt gewesen.

Fazit
Insgesamt fand ich es super. RF 2 gehört definitv zu den schönsten Cons, die ich bisher erlebt habe. Vielen Dank nochmal an alle Beteiligten, auch diejenigen, dich ich jetzt vergessen habe gesondert zu erwähnen. Es gibt leider noch einige offene Punkte, die ich gerne noch gemacht hätte, aber zeitlich nicht dazu kam. Ich hoffe, dass sowohl die Sache mit der Zahori/Hexe/entlaufenen Paligan Sklavin nochmal thematisiert werden kann, als auch dass wir die Lösung von Fiorenzos Problem nicht einfach auf zwischen den Cons verschieben sondern das bei anderer Gelegenheit noch ausspielen können.




Quintilian Kalando-Paligan, Grande und Seekriegsmagier (TW 3, RF 2, Sil 4+5, SdB 2+3, CM 3, ST 3, WK 5)

Bearbeitet von: pmd am: 30 Jun 2015 14:48:01 Uhr
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Sebas
Silbergroschen Orga


1125 Beiträge

Erstellt  am: 30 Jun 2015 :  15:39:35 Uhr  Profil anzeigen  Sende Sebas eine ICQ Message  Antwort mit Zitat
Ich war Tyriel elfischer Zauberweber
und Magister exor des Elfischen Seminars zu Donnerbach

Für große Lobesarien bin ich nicht bekannt
ein schönes Dorf ein schöner Con und ich werde euch nächstes Jahr wieder besuchen.

Vielen Dank an Kea und die Orga für eine sehr beeindruckende Szene an der Tyriel noch lange zu knapsen haben wird.

Vielen Dank auch an die vielen tollen Mitspieler die Tyriel nicht aus dem Dorf gejagt haben. (OT würde ich ihn manchmal selber am liebsten erwürgen wenn er mal wieder so penetrant und weltfremd ist...)

Ein paar kleinere Kritikpunkte hätte ich auch auf das der Con nächstes Jahr noch besser wird.

Die Küchencrew hat eine tolle Arbeit gemacht aber
wenn ich mir angucke was am Sonntag alles übrig war, hätte man das Essen besser verteilen können. (z.B. ein paar gekochte Eier zum Frühstück...)

Die undurchdringliche Blätterwand war als Dickicht völlig ok,
aber die Ansage da hört und sieht man auch nichts durch war unschön.
Wie hätte man als Spieler erkennen sollen bis wieweit man in den Wald laufen muss um doch was zu hören?...

Die Schlacht am Samstag Abend auf der Wiese. Wieso haben sich die paar NSCs von der völlig erdrückend überlegenen Spielerschaft verhauen lassen? Wieso teleportiert sich der Magier in den Tod statt in Sicherheit?
Wenn sich lebende denkende Wesen ohne weiteren Sinn so umbringen lassen und offenbar keinerlei Selbsterhaltungstrieb besitzen dann zerstört mir das die Illusion.
Nicht zuletzt war diese eigentlich schöne Schlachtszene durch die völlige Unterlegenheit nach 2 Minuten vorbei.

Wenn der Magier während wir anmarschiert sind eine Anrufung des Namenlosen durchgeführt hätte und all seinen Leuten dreifache Lebenskraft gegeben hätte. Dann wäre die Schlacht schöner weil ausgeglichener gewesen und man hätte erklären können, das die "Bösen" tatsächlich zu gewinnen glaubten.

Schade das Cathein nicht da war. OT mag ich deren Musik gerne auch wenn Tyriel das natürlich als "schrecklichen Katzenjammer" ablehnen muss...

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Anjeska
Junior Mitglied


65 Beiträge

Erstellt  am: 30 Jun 2015 :  19:39:19 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Zitat:
Original erstellt von: pmd

Ich hoffe, dass sowohl die Sache mit der Zahori/Hexe/entlaufenen Paligan Sklavin nochmal thematisiert werden kann, als auch dass wir die Lösung von Fiorenzos Problem nicht einfach auf zwischen den Cons verschieben sondern das bei anderer Gelegenheit noch ausspielen können.


Ich hab mich da schon mit David in Kontakt gesetzt, wir arbeiten an einer gemeinsamen Lösung :) Wird sicher witzig, zumal Quintilian sich auch eventuell wegen ihrer Großkotzigkeit bei seinem Feenvortrag (das warst doch du, oder? Gedächtnis is leider auch OT Grütze) "revanchieren" will *g*

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Astrid
neues Mitglied


20 Beiträge

Erstellt  am: 30 Jun 2015 :  19:44:00 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

ich möchte mich auf diesem Wege bei euch allen bedanken, ihr habt mein erstes LARP (und auch meinen ersten Kontakt zu DSA) echt zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.
Ein besonderer Dank gilt der Orga, allen voran Frank den ich mit jeder Menge Fragen bombadieren durfte und der mir geduldig geantwortet hat. Auch ein herzliches Danke an die Dauergäste im Lazarett Hans Humpen und Ritter Fidelius für das Herhalten als „Versuchskaninchen“ in Punkto Heilkunde und Wundversorgung.
Allen anderen danke ich für die familiäre Atmosphäre und euer Verständnis und die Geduld wenn’s bei mir mal etwas gehakt hat – Utsine gelobt Besserung und fleissiges Studieren damit sie euch beim nächten Mal noch besser betreuen kann und sich auch in der Umgebung und den Sitten Aventuriens besser auskennt ;-).
Alles in allem gibt’s tatsächlich bei mir absolut nix zu beanstanden, die Location war toll, das Küchenteam verdient nen dicken Knutsch, mein „Alptraum“ war furchtbar (Respekt junger Mann, du warst angsteinflößend gut ;-) ) und an alle NSCs und SCs: ein herzliches DANKE, ihr wart toll, für eine Feuertaufe hätte ich's mir nicht besser wünschen können!
Der Dreischwesternorden wird definitiv beim Reichsforst 3 wieder dabei sein, denn auch meinen Mitreisenden hat es richtig Spaß gemacht. – Schade nur dass das noch soooo weit hin ist bis dahin ^^.

In diesem Sinne- auf ein baldiges Wiedersehen,

Eure Utsine (Astrid)

Utsine Halmstein, Alchimistin in Ausbildung des Dreischwesternordens- RF 2

Hanna Treuherz, Wundheilerin - KuT 1/ KuT 2/ ST 2 / HdS 1

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Räuberwald
Senior Mitglied


802 Beiträge

Erstellt  am: 30 Jun 2015 :  21:16:04 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Räuberwald's Homepage  Antwort mit Zitat
Auch von mir, David, ein persönliches Feedback. Ich war als der alanfanische Gesandte Don Decius Paligan, der Mann, der „das Leben eher als Theaterbühne begreift“, auf Reichsforst 2. Decius ist der Vetter (und Brautvater) der Herrin von Wolfswacht und wurde von ihr für die Zeit der Gefahr zum Protector des Lehens ernannt.

Location:
Die Landschaft finde ich sehr passend, man hatte wirklich das Gefühl, dass das Dorf mitten im Wald lag und es gab fast keine störenden OT-Elemente, die man ausblenden musste. Mehr Komfort geht natürlich immer, aber die Hütten waren für meinen Geschmack durchaus in Ordnung und auch etwas geräumiger als die Zimmer bei früheren Teilen der Traumwelten-Reihe.

Verpflegung:
Hier kann ich mich Manuel nur anschließen. Wie schon im letzten Jahr war das Essen wieder richtig lecker und immer in ausreichenden Mengen vorhanden. Auch die beachtlichen Mengen an Kuchen waren toll und die Paligan-Torte eines meiner Highlights an diesem Wochenende. Die Küchen-Crew war, egal ob morgens oder abends, immer mit einem bewundernswerten Eifer bei der Sache und stets hilfsbereit und freundlich. Diesmal habe ich es auch geschafft, einen Platz auf dem Spühlplan zu ergattern.

Plot:
Ich habe nicht alles mitbekommen, was dafür spricht, das viel da war, aber soweit ich es mitbekommen habe fand ich das Angebot ausgewogen und vielfältig. Ich habe einige bleibende Erinnerungen mit nach Hause genommen, so die Traumszene mit der „Augenfrau“ (toll umgesetzt!) und das abrupt endende Verhör des überlebenden Kämpfers am späten Samstagabend (mein persönlicher Horror-Höhepunkt).
Die zahlreichen IT-Dokumente und Handouts von Steckbriefen über Steuerlisten, Zehntberechnungen, Baukostenabrechnungen und Briefen waren diesmal so viele, das ich tatsächlich stellenweise den Überblick verloren habe und nicht mehr wusste, wo ich Dokument XYZ hingelegt bzw. an wen ich es weitergegeben habe. Das hat das Spiel für mich sehr realistisch gemacht, weil ich mich tatsächlich durch die Dokumente durchkämpfen und andere Charaktere um Hilfe bitte musste und nicht bloß ein einziges Blatt in der Hand hatte, von dem ich (zumindest OT) schon wusste, dass es alle relevanten Informationen enthält. Der große Aufwand den die Orga hier im Vorfeld zweifellos getrieben hat, hat sich aus meiner Sicht absolut gelohnt.
Beim Endkampf am Samstagabend war ich auch etwas überrascht, wie schnell der zu Ende war, da kam für mich wenig Bedrohungsgefühl auf und ich hatte auch nicht das Gefühl, da tatsächlich etwas geleistet zu haben. Für meinen Charakter sind solche Siege die schönsten, aber als Spieler war ich etwas enttäuscht, dass wir nicht schwerer mit dem Feind ringen mussten.
Das Thema „Lähmender Schrecken“ sehe ich ähnlich, wie es bereits geschildert wurde. Es hat auch bei mir eher Stimmung geraubt und mich aus der Rolle herausgerissen, ein echtes Schreckensgefühl konnte ich dabei nur schwer empfinden. Auf der anderen Seiten kann ich aber auch die Orga verstehen, die zu solchen Methoden greift, um zu verhindern, dass manche Spieler blindwütig losstürmen und alles niederhauen, was des Weges kommt, zumal wenn die Szene vielleicht nur dazu dient, die Figur erst einmal einzuführen. Das Schicksal des Boten/Unterhändlers am Samstagabend, der, kaum hatte er das Dorf betreten, ohne Vorwarnung erschlagen wurde, ehe er auch nur seinen ersten Satz zu Ende bringen konnte fand ich IT wie OT etwas befremdlich. Diesmal war ich einfach nur verblüfft und habe zugesehen, aber ich habe entschieden, dass mein Char, sollte so etwas noch einmal geschehen, direkt eingreifen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen wird.

Orga/SL:
Im Vorfeld der Veranstaltung war die geduldige und stets hilfsbereite Betreuung durch die Spielleitung (insbesondere von Petra und Regina) wie gewohnt sehr gut. Für alle Ideen und Pläne gab es immer schnelle und ausführliche Rückmeldungen. Im Spiel habe ich die SL durchweg als (unauffällig) präsent, hilfsbereit und offen für Ideen erlebt. Alles in allem ein großes Lob an euch!

NSC/GSC:
Auch hier ein großes Lob. Ihr wart unermüdlich aktiv, sehr überzeugend im Spiel und gutmütig bereit, euch für jede Spieler-Idee begeistern zu lassen.
Besonders gut haben mir wieder die Dorfcharaktere gefallen. In der Interaktion mit den angereisten Charakteren, aber auch im Zusammenspiel untereinander war für mich die Dorfgemeinschaft sehr stimmungsvoll.Ich hatte das Gefühl wirklich im lebendigen Dorf Waldwacht zu Gast zu sein. Die Leute kannten sich untereinander und tratschten mit- und übereinander. Sie hatten ihre großen und kleinen Sorgen und ihre ganz eigenen Strategien zur Problemlösung. Und dann natürlich die unnachahmliche Bellana, die einzig wahre Herrscherin von Wolfswacht. Ein düster-abschätziger Blick und ein Zucken des Fächers sagen mehr als tausend Worte! Ich war beeindruckt, dass du das wieder über die komplette Zeit durchgehalten hast.
Beeindruckt war ich auch von der Fairness und Rücksichtnahme in den Kämpfen. Ich wurde bei dem Kampf am Samstagnachmittag gleich zu Beginn paralysiert und musste regungslos im Zentrum des Schlachtfeldes verharren, während um mich herum teilweise sehr heftig gekämpft wurde. In der gesamten Zeit hat mich kein einziger Schlag getroffen, weder gezielt und noch verirrt, das habe ich auch schon ganz anders erlebt. Vielen Dank dafür.

SC:
Das Spiel mit den SCs habe ich als sehr intensiv erlebt. Mein Charakter hat stellenweise ordentlich leiden müssen, aber als Spieler ging es mir immer gut und ich habe viele schöne Szenen erlebt.
Wieder einmal sehr genossen habe ich das Spiel innerhalb der alanfanischen Gesandtschaft sowohl vor Ort, als auch bei dem gemeinsamen Forenspiel. Für alle lustigen und tragischen Szenen mein besonderer Dank an euch. An einigen Stellen hätte ich vielleicht noch mehr Dinge an meine kompetenten Berater, Bedienstete und Bewacher delegieren können und auch sollen. Ich habe ohnehin inzwischen das Gefühl, dass die meisten Dinge wahrscheinlich schneller und effektiver laufen würden, wenn Decius sich einfach zurücklehnen und auf das Reden halten beschränken würde - und seine mehr als fähigen Leute die Arbeit machen ließe.
Ebenso allen anderen, mit denen ich an diesen drei Tagen spielen dürfte ein herzliches Dankeschön. Es hat mir viel Spaß gemacht und ich hätte mit vielen von euch gerne noch mehr Spielzeit verbracht. Ich habe versucht, auf alle Spielangebote einzugehen, begonnene Gespräche auch zu Ende zu führen und bei Bedarf als Charakter anspielbar (und angreifbar) zu sein. Ich weiß, es ist mir nicht immer optimal gelungen und ich entschuldige mich, wenn ich jemanden von euch durch mein Verhalten in seinem Spielspaß beschnitten habe.
Ein besonderer Dank an die Recken, die bereit waren, mit dem „Rat der Vier“ den Protector zu unterstützen und Verantwortung für einen Bereich zu übernehmen: Den bornländischen Baron als Friedenshüter (Praefectus Urbana), den Ritter von Silberquell als Anführer der Bewaffneten (Praefectus Militaris), die Peraingeweihte mit dem richtigen Schneider als Koordinatorin für Heilung und Versorgung (Curatora Aquae) und Abdi Khadim als Meister(löser) der Rätsel und verborgenen Schriften (Magister Kryptographicae). Danke, dass ihr euch für diese fixe Idee habt gewinnen lassen.

Als Fazit: Mir hat es insgesamt sehr gut gefallen, ich bin gespannt auf Fotos und freue mich schon auf Reichsforst 3!

Don Decius Paligan - Grande, Gesandter Al'Anfas & Legat des Hauses Paligan (TW 2+3+4, Sil 4+5, RF 1+2, WB 1, ST 1+2+3, WK 5, HdS 1, CM 5.5)
Tar Rivitoz - Seesoldat der Schwarzen Armada (KuT 2)
Darec Quent - Albernischer Renegat (LvT 8)
Darb Knipperdolling - Wanderprediger der Bekenner-Sekte (PzE1)
NSC (Alrik vom Elgorshof, Olein Waldeswacht) (PzE 2)
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Astrid
neues Mitglied


20 Beiträge

Erstellt  am: 30 Jun 2015 :  21:52:31 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
verflixt... Ritter Farelius heisst er ja. Bitte um Verzeihung.

Utsine Halmstein, Alchimistin in Ausbildung des Dreischwesternordens- RF 2

Hanna Treuherz, Wundheilerin - KuT 1/ KuT 2/ ST 2 / HdS 1

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Kamikaze
ganz neu hier


7 Beiträge

Erstellt  am: 30 Jun 2015 :  21:56:59 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hallo zusammen,

ich war der Ritter Farelius (rot und weißes Banner) und gegen Ende der Con dann auch der Stallknecht und Viehtreiber Hans Grünkohl.

Zunächst ein Danke an alle Mitwirkenden, Orga, SL, Spieler und NSC. Euer Einsatz hat Respekt verdient.

Ich blicke etwas zwiegespalten auf die Con zurück - daher teile ich die Punkte in "Pro" und "Contra" auf.

Pro:
> SL-Präsenz: Es war praktisch immer jemand von euch vor Ort und ansprechbar. Top!
> Traum: War leider etwas spät im Spiel, war jedoch gut umgesetzt und hat beiden beteiligten Charakteren viel zu denken gegeben. Sehr gut!
> Hüttendorf: Die Hütten sind klasse. Sauber, geräumig und wetterfest. Super!
> Das Lager des Dreischwesternordens war als IT-Treffpunkt unersetzbar. und auch das Heilerspiel dort hat mir viel Freude gemacht (auch wenn anfangs das Kunstblut etwas sparsam verwendet wurde... Das klärte sich jedoch nach einem kurzen OT-Gespräch und am Ende wurde ich ja sogar richtig operiert.) Auch das Essen dort war unglaublich lecker - allerdings konnte ich da nicht wirkllich viel essen, da ich ein schlechtes gewissen ob meiner Vollverpflegung hatte. (Ich wollte ja den Zeltbewohnern nichts weg essen...) Sehr genial! Ich würde mich sehr freuen, euch wieder auf Con zu begegnen. Evtl kann man ja sogar ein gemeinsames Lager etablieren?
> Geräuschkulisse: die Einflüsterungen, unerklärlichen Geräusche und Töne waren eine große Bereicherung und haben mir manchmal sogar echte Gänsehaut beschert. Klasse!
> Spieler: Ich hätte gerne noch mehr mit euch gespielt, aber das war mir leider zeitlich nicht möglich. Danke an die Gjalskerländer, die ihre fremde Kultur so schön dargestellt haben, dass ich euch gerne noch die "Zivilisation" etwas näher gebracht hätte bzw. dahingehend mit euch aneinander geraten wäre. Trotzdem konnten wir verhandeln und uns gegen die Finsternis verbünden. Ich bin schon auf unser nächstes Zusammentreffen gespannt. :)
Don Decius Paligan - der Maulheld vor den Göttern. Dir wäre ich gerne noch ein paar mal so richtig über den Mund gefahren. IT konnte mein Charakter den deinen nicht ausstehen. OT hat es mir super viel Spaß gemacht, dir zu zu hören. :)
Die Eisenschweine: Mit euch hatte ich auf etwas Konflikt gehofft, der jedoch durch die schiere Menge an Plot leider nicht zustande kam. Dennoch danke für das schöne Spiel mit euch! (Vielen von euch würden Helme echt gut stehen. ;) )
Der einsame ehemalige Rottmeister: Wir hatten noch etliche offene Spielangebote, die leider ebenfalls in der Plotflut versumpft sind. Ich hoffe unsere Charaktere sehen sich mal wieder. :)
Der Praiot und die Tsa-Geweihte: Euch bei euren Streitereien zu zu hören war klasse und hat für viel Ambiente gesorgt. :)
Die Dörfler: Ihr wart wenige und habt dafür überproportional viel zum lebendigen Ambiente beigetragen. Hut ab dafür!
Der Vogt: Leider war es mir plotbedingt nicht möglich dir mal so richtig die Leviten zu lesen. Schade. :)
Die Boroni: Stille ist euer Gebot. Dennoch wäre es mitunter hilfreich gewesen, wenn man euch verstanden hätte, wenn ihr schon mal sprecht. ;) Dennoch habe ich das Spiel mit allen von euch sehr genossen. :)
Der Hesindemagier mit dem Schlangenstab und dem markanten Kinnbart: Das gegenseitige anzicken mit dir hat mir viel Spaß gemacht. Leider ging auch dieses Spielangebot im Plot etwas unter. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen. :)
Der Drei-Schwestern-Orden Ihr wart großartig! Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich freue mich (OT) schon darauf wieder bei euch im Lazarett zu liegen. :D
Verzeiht mir bitte die Abwesenheit von Namen. Mein Namensgedächtnis ist leider auch OT ziemlich schlecht. ^.^'
> Küche: Das wenige, was ich von euch mitbekommen habe war großartig!


Contra:
> Hanglage: Der Abhang, der zu praktisch jeder Plotlocation zu überwinden war war schon ohne Rüstung und mit Offroad-Schuhwerk stramm. In Rüstung und mit glatten IT-Schuhen (besonders nach dem Regen, der den Hohlweg in eine regelrechte Rutschbahn verwandelt hat) war das ein echt massives Hindernis, was zur Folge hatte, dass ich ab Samstag früh das Lager praktisch nur noch ungerüstet verlassen habe (Abgesehen von der Endschlacht auf der Wiese). Zudem sind mir mehrere Rüstungsträger aufgefallen, die den Aufstieg nur mit letzter Kraft bewältigt haben und ich wahr mehrfach versucht deshalb das Spiel zu unterbrechen.
> Kämpfe: Tatsächlich haben mir die Kämpfe auf dieser Con so garkeinen Spaß gemacht. Ich hatte ständig das Gefühl, dass die NSC als extrem übermächtig konzipiert waren (man bedenke: zwei Orks machen einen 12-Mann-Suchtrupp fast nieder; vier Kämpfer richten einen 8-Mann-Trupp aufs übelste zu und geben dann Fersengeld (warum eigentlich?), am Tor schließlich gipfelte das Ganze, als die gesamte Spielerschaft praktisch tot am Boden lag und die NSC aus irgend einem Grund (SL-Ansage?) doch flüchteten. Zudem gaben mir die vermummten Gestalten (Namenlose Schrecken?) nichts, da sie sich nur von Waffentreffern unbeeindruckt zeigten und sich augenscheinlich willkürlich plötzlich ausXten. Auch ein Magus in den Gegnerreihen, der mir praktisch im Sekundentakt irgendwelche Zauberschlagworte entgegenbrüllte, ohne jede Darstellung (die OT-Taschenlampe zähle ich mal nicht mit) war etwas befremdlich.) Zudem habe ich anhand der Conausschreibung mit deutlich weniger Kämpfen gerechnet und mich auf etwas Ambiente- und Charakterspiel gefreut.
> Regeln: "Lähmende Furcht" - ein Regelkonstrukt, das es mir praktisch unmöglich machte in den entsprechenden Situationen tatsächlich Furcht zu spielen. Fand ich total panne. Auch das wiederkehrende Ansagen von Effekten, Schadens- und Heilungswerten sowie Zauberstufen fand ich unverständlich. Bei schönem Spiel sind solche Werte doch völlig unerheblich! Im Gegenteil - oft rissen mich diese Ansagen derart ins OT, dass ich kaum noch auf die entsprechenden Spielangebote reagieren konnte. Wenn ich P&P spielen will, dann tue ich genau das. Zum Erleben einer stimmigen Welt empfinde ich das als unnötig. --> mehr Darstellung, weniger Ansagen und Punkte-zählen. ;)
> Telling: Diese Con war eine der Telling-reichsten, die ich bisher erlebt habe. von "Ich geh durch dich durch." und "Ignifaxius 2" bis "Stärke 3", "Schildbrecher" und "Wuchtschlag" war irgendwie so ziemlich alles dabei, was ich als spielstörend empfinde. --> Bäh!


Unklar:
> Plot: Es gab so viel davon, dass praktisch immer irgend etwas dringend zu tun war. Das ließ mir leider kaum Zeit für wirkliches Charakterspiel und ich musste etliche Spielangebote liegen lassen, da mir schlicht die Zeit dazu fehlte. Gleiches Thema mit dem Essen (Habe es glatt zweimal geschafft, mir etwas zu beißen zu holen...) Dafür gab es keinerlei Leerlauf- oder Langeweile-Phasen für mich.


Fazit:
Ich emfinde die Con als "gut". Nicht überragend, aber auch nicht schlecht. Ob ich eine Folgeveranstaltung der Reihe besuche wird maßgeblich von den übrigen Spielern des Trosses Silberquell abhängen (und natürlich, ob die Orga uns wieder dabei haben will).

https://www.larpwiki.de/RickS.

Bearbeitet von: Kamikaze am: 30 Jun 2015 22:07:46 Uhr
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SL Doro
neues Mitglied


43 Beiträge

Erstellt  am: 03 Jul 2015 :  20:37:25 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Hi Kamikaze
Gerade zum Thema Kampf wollte ich noch was erläutern. Da ich als Kampf SL unterwegs war.

Mit der Hanglage war ungünstig, das haben wir dann doch unterschätzt. Ich bin da gefühlte 13 Tausend mal hoch und runter und das ohne Rüstung. Aber mit Rüstung, ich verstehe was du meinst. Wir mussten die Spielorte aus OT Gründen einigermaßen dicht bei einander halten aber IT etwas auseinander zerren. Da haben wir den oberen Ausgang des Dorfes gesperrt. Der Regen hat uns auch übel überrascht.

Die zwei Orks haben nicht einen Spähtrupp von 12 Mann im Kampf überwältigt. Das lief anders und war sowohl von den zunächst 2 (unterer Weg) + 3 (oberer Weg) Spielern und den 3 Orks eine sehr cool ausgespielte Spähaktion, die sie über eine bis bald zwei Stunden zog! Dann wurden die beiden SC vom unteren Weg gefangen genommen bzw. sind erst mal mit mit ins Söldner Lager. Die drei übrigen Kundschafter konnten da nichts machen und mussten Hilfe holen. Dann kamen kleckerweise weitere Leute. Das war auch dem Weg geschuldet.
Als der Entsatz da war, gab es am Ende Kampfgeschehen mit allen Söldnern.
Ich beschreibe das deshalb so genau, weil ich es von allen Beteiligten sehr stimmig und cool ausgespielt fand. Aber vielleicht meinst du eine andere Szene?

Zu den Kampf beim Ritual-Platz. Sorry, da habe ich das Kräfteverhältnis falsch eingeschätzt. Die SC waren auch schon durch die Schatten geschwächt. Die Söldner zogen sich zurück, als ihr Hauptmann fiel. Am Ende ging es dann sehr rasch, das hat mich auch gewundert.

Mit den Ansagen ist es echt so eine Sache: Das Larp-System ist stark an das Pen&Paper angelehnt. Die Sonderfertigkeiten muss man sich auch kaufen. Und die Punkte gelten für den Vergleich. Wie man das verwendet und spielt ist echt Geschmackssache aber es ist insoweit regelkonform.
Mit Magiedarstellung tue ich mich auch schwer. Manche Zauber haben laut Regelwerk keinen sichtbaren Effekt.
Da wurde auch schon viel drüber diskutiert. Eine gute Lösung für alle als SL ist schwer zu finden. Wie ich es privat halte, weißt du ja (Grisaeldis`größtes Geheimnis: Sie kann Wuchtschlag )

Daher wollte ich da jetzt auch keine Diskussion entfachen. Da können wir ja auch PM schreiben.

Die Ansage mit den lähmenden Schrecken wurde hier oft kritisiert und war wohl nicht so optimal. Aber sie hatte die schon hier angesprochenen Gründe. Wir mussten unter allen Umständen verhindern, dass die Person in dem Kostüm angegriffen wird, es wäre OT zu gefährlich gewesen. War dann wohl nicht so gut aber ich bitte an dieser Stelle um Verständnis. Wenn es da einen Verbesserungsvorschlag gibt, nur her damit.

Die andere Szene kann ich gerade nicht zuordnen. War wohl bei der Anreise oder Samstags morgens?

SL Angrosch
Traumwelten-Orga

Bearbeitet von: SL Doro am: 03 Jul 2015 20:59:21 Uhr
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Goot EN
super aktives Mitglied


1988 Beiträge

Erstellt  am: 05 Jul 2015 :  13:48:46 Uhr  Profil anzeigen  Besuche Goot EN's Homepage  Antwort mit Zitat
wo grad das gelände zur sprache kam.

das fand ich eigentlich in ordnung und auch die abtrennungen um den NSCs und requisite einen vorsprung zu verschaffen war wohl ganz sinnvoll.

die tarnnetze und begründung waren auch in ordnung, schließlich muss sich ein held häufiger mit "dichtem dornicht" herumschlagen, durch das man sich nicht ohne weiteres eine bequeme schneise schlagen kann.

allemal besser als die NSCs heimlich oder mit stop-befehl an den spielern vorbeizuschmuggeln.

zu beanstanden, dass die wege für rüstung und glatte schuhe ungeeignet waren, kann ich aber nicht nachvollziehen.
auch dass sich manche fast überanstrengt, oder ihre körperliche gewandheit an gewissen rutschigen stellen überschätzt haben, sehe ich in eigener verantwortung und würde auch bei sicherheitsbedenken nicht verlangen wollen, bei plotzielen "schwierige passagen" zu unterlassen (die verlangte nutzung von echten steilhängen oder gefährlichen kletterpartien hat sich natürlich durch die vernunft jeder orga bisher immer von selbst verboten).

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Lya
ganz neu hier


9 Beiträge

Erstellt  am: 05 Jul 2015 :  20:48:16 Uhr  Profil anzeigen  Antwort mit Zitat
Das war es also, mein erstes „richtiges“DSA- Con als Spielerin, seit vielen Jahren Larp-Spielpause. Nach langen Wochenenden als Orga und SL, wollte ich einfach mal wieder nur spielen, jemand anderes sein, in ein fremdes Leben, eine ferne Welt eintauchen.
Mein größter Dank geht an Paddy und Mirco die bereits seit Anfang des Jahres mit mir gemeinsam an der Entwicklung der Firnelfe Lya gearbeitet und meinen tausend Ideen geduldig gelauscht haben. So viele Stunden sind bereits in diesen Hintergrund geflossen, dass es leicht war, in ihre Rolle zu schlüpfen. Ohne euch wäre dieses so intensive Spielgefühl nicht möglich gewesen, ebenso wenig, wie der Einstieg mit einem solchen Charakter ohne Isleif möglich gewesen wäre, der ihr immer wieder mit einer unglaublichen Geduld versucht die Welt der Menschen zu erklären und ihr/mir einen weiteren it-Grund gibt, so weit vom ewigen Eis entfernt zu sein.

Trotz oder gerade wegen der späten Anreise hatte ich einen sehr schönen Start ins IT. Es war bereits dunkel, als wir das Dorf betraten und es herrschte eine bedrückte, aber auch sehr nervöse Stimmung. Überall trafen sich Grüppchen und es wurde beratschlagt und Informationen ausgetauscht, unruhige Blicke wurden über die Schulter geworfen. Das sparsame, flackernde Licht der Kerzen und Fackeln betonte die Schatten zwischen den Hütten, in denen alles hätte lauern können - so in die Tage des Namenlosen einzutauchen war leicht.
Einziger Wehmutstropfen an dieser Stelle: Ohne angesprochen, oder gar aufgehalten zu werden konnten wir, als Fremde, mitten in den Ort laufen und es uns dort bequem machen, problemlos Gespräche belauschen und uns umsehen. Einzig eine kleine Gruppe hatte uns noch auf dem Weg, aber leider noch im OT, getroffen und gefragt, wer wir sind. Für dieses Mißverständnis möchte ich an dieser Stelle nochmal um entschuldigung bitten.

Ohne jetzt lang alles einzeln berichten zu wollen: Ich hatte Spaß. Zweimal fast gestorben, ein (halbes) Ohr verloren, im Dreck gelegen, tolle IT-Gespräche geführt und neue Menschen kennen gelernt. Ich hatte eine ganze Reihe sehr guter, intensiver Spielmomente.
Ein besonderer Dank geht hier an die drei Orks. Es war großartig euch im Wald zu suchen, zu belauern und zu beobachten. Als wir euch dann gefolgt sind war es fast schwierig nicht bis über beide Ohren zu grinsen – es war mir ot vollkommen klar, dass wir gerade etwas total dummes tun – it gab es eine große Spur Mißtrauen und leider viel zu viel Neugier, sowie einen Söldner, der behauptet hat, das wäre in Ordnung.
Danke, dass ihr euch zumindest einen Augenblick beeindruckt gezeigt habt, als ich meine Waffe gezogen habe.
Ein großes Dankeschön geht auch an Andrea, die mit mir it losgezogen ist, um das feindliche Lager auszuspionieren – unser Gespräch hat mir in einigen it-Dingen einen gewaltigen Schritt nach vorn geholfen, ganz Zufall, war es einfach toll!
Die stundenlangen nächtlichen Diskussionen über das Wesen, das Wirken und den Wert der Götter waren mir ein Fest.
Und so viele kleinen Szenen mehr – natürlich ist es die Orga, die SL, die den Rahmen vorgibt, und in diesem habe ich mich wunderbar aufgehoben gefühlt, aber, was wir daraus machen, liegt immer noch in unserer Hand – und das war großartig: Danke!

"Ganz anders als hier, ist es, durch das ewige Weiß zu laufen. Die Gerüche, die der Wind trägt, sind einzeln aufgereiht, wie Perlen auf einer Schnur, nicht wild durcheinander wie zerfetztes Gedärm, so wie in euren Städten. Die Luft ist erfüllt von klaren Geräuschen in besonders kalten Nächten singt das Eis, während hunderte Schritt lange Risse so schnell wie Blitze durch seine Oberfläche zucken."

"Eure Musik klingt nicht nur furchtbar, sondern bewirkt auch nichts?"
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