Con Kalender: Zusammenkunft der Djambulim 1 


Zusammenkunft der Djambulim 1
Einladungs-Con: Djambulkand internes Spiel


05.12.2025 - 07.12.2025
34466 Wolfhagen
Ambiente
     
Kampf
     

Magie
     
Plot
     
Ansprechpartner: 
Rico S.
Mail: 
luemmelprinz.orga(at)gmail.com
Team:
Rico S. Veranstalter Orga SL
Datum/Tarif Spieler (Haus) Warteliste Kind (Haus) Warteliste Spieler (Hausplatz) Kind (Haus)
bis
30. 09. 2025
0,00 € 0,00 € 99,00 €
Ausgebucht
40,00 €
Ausgebucht
bis
30. 11. 2025
0,00 € 0,00 € 110,00 €
Ausgebucht
40,00 €
Ausgebucht
ConZahler 0,00 € 0,00 € 150,00 €
Ausgebucht
40,00 €
Ausgebucht
Bei Vereinsmitgliedschaft im Alveran-Larp e.V. gibt es 10% Rabatt.

Einladungs-Con: Anmeldung bitte über die Warteliste

Die Dhau glitt träge den Gadang hinab, wie ein silberner Pfeil, den jemand vorsichtig über Glas schob. Der Fluss war breit, dunkel, von der Strömung getragen wie ein lebendes Tier. Sein Wasser roch nach Algen und warmem Schlamm, nach den süßen Blüten der Uferbäume, die ihre Zweige über die Oberfläche streckten, als wollten sie trinken. Für einige der Djambulim war diese Reise eine Qual – der schwankende Boden unter den Füßen, das Knarren der Planken, das stete Schaukeln der Strömung. Sie hassten das Gefühl, dass ihre Beine nicht den Boden, sondern das Wasser trugen.

Doch auch sie mussten einsehen, dass es keinen schnelleren Weg gab. Lange hätten sie gebraucht, um am Ufer entlangzureiten, auf staubigen Wegen, durch Dörfer und Felder. So saßen sie nun auf dem Deck, unter bunten Sonnensegeln, während der Fluss sie trug. Die Dhau selbst war geschmückt wie ein kleines fahrendes Fest: Laternen aus bemaltem Pergament hingen über dem Steuer, Tücher in Rot und Gold flatterten im Wind, und der Duft von Safranreis und getrockneten Datteln stieg von der Kombüse auf.

Nach zwei Tagen reise sahen sie Samra, die uralte tulamidische Stadt. Ihre Kuppeln glänzten wie mit Honig bestrichen, ihre Zinnen ragten wie aufgestellte Speere. Hier vereinten sich Gadang und Mhanadi, zwei Wasseradern, die das Land mit Leben speisten. Die Stadt wirkte wie ein Traum aus Tausendundeiner Nacht – voll von Stimmen, Rufen, bunten Märkten, dampfendem Essen und schwirrenden Insekten.

Doch die Reisenden betraten Samra nicht. Sie blieben am Ufer, wechselten nur das Schiff. Eine breitere Dhau wartete bereits, geschmückt mit blauen Wimpeln. Dieses Schiff sollte sie den Mhanadi hinauftragen – gegen die Strömung, durch die grün funkelnde Weite des Flachlands, vorbei an Dörfern, deren Felder in der Sonne glühten. Die Reise war langsamer, die Ruderer sangen, während sie das Wasser teilten, und das Schlagen der Ruderblätter mischte sich mit dem Klingen kleiner Glöckchen, die an der Reling hingen.

Nach einigen Tagen erreichten sie Erkenstein. Hier war alles ein Mischklang aus Welten: Die Architektur der Tulamiden mit ihren Bögen, Farben und Mosaiken traf auf die geraden Linien und grauen Mauern des Mittelreichs. Über der Stadt thronte eine Festung – die Heimstatt der Säbeltänzer, deren Türme glänzten wie polierte Klingen im Morgenlicht. Sie hatten hierher kommen müssen, denn ein Ordensaustritt stand für Khan an. Ein schwerer Schritt, doch einer der ihn auf den Weg des Noviziats bringen würde. Die Nacht war still, durchdrungen von Gedanken, Emotionen, jedoch wenigen Worten. Am Morgen hallten Rufe und die Klänge von Schwertern über den Hof der Festung, Säbeltänzer.

Als die Sonne aufging, machten sie sich nicht auf den Rückweg sondern würden einige Tage verweilen. Sie folgten einem alten Bergpass, der sich hoch in die Ausläufer der des Raschtulswalls brachte. Die Luft wurde kühler, würzig, durchzogen vom Duft von Pinien und kaltem Stein. Die Wege waren steil, doch in kleinen Kurven stieg der Blick immer höher, bis man weit ins Tal hinabsehen konnte, wo der Mhanadi wie eine Silberlinie glänzte.

Inmitten dieser Berge standen ein paar alte Häuser – manche bewohnt, einige dienten als Gaststätte und Karawanserei vor dem großen Pass über die Berge. Eines der Häuser, das ebenfalls einst als Raststation fungiert hatte, stand leer. Eine einzelne Hausdame kümmerte sich um das Haus, gelegentlich kam jemand für Reinigung und Reparaturen. Damia saba Noura ay Anchopal gehörte die geschlossene Raststation, einer Frau, die zu alt geworden war, um noch selbst für das Haus zu sorgen. So nutzten die Reisenden Djambulkands es nun.

Die Fensterrahmen waren dunkel vom Wetter, der Kamin brannte, als sie eintraten, und die Holzbalken knarrten, wenn der Wind sie berührte. Doch es war ein Zufluchtsort der Wärme und Geborgenheit ausstrahlte. Sie blieben einige Tage, sammelten Kräfte, wärmten sich an Feuerstellen, tranken süßen Tee und Wein aus kleinen Tonbechern, allesamt aus der Töpferei im Nachbarhaus, und lauschten dem Knacken des Holzes. Draußen lag der Nebel über den Bergen, und wenn es dunkel wurde, wärmte man sich im Schwitzzelt auf. Wenn das Feuer erlosch, hörte man nur das Rauschen des Windes – kühl und klar.

Von hier aus würde sie der Weg wieder hinabführen – hinunter in die wärmeren Lande, zurück in die Täler und weiter, immer weiter, bis sie Djambulkand, die Oase ihrer Heimat, erreichen würden. 

OT Informationen: Anreise ab Freitag 16:00 Uhr, aufgebaut wird gemeinsam. Freitag bis Samstag Mittwoch wird für die OT Besprechung der Djambulkand-Gruppe genutzt. Ab Samstag Mittag gehen wir IT. Sowohl Freitagabend OT, als auch Samstag Nachmittag IT haben wir je 2 Stunden zum Saunieren. Verpflegung: Jeder bringt etwas zu Essen mit Potluck-Style.


Mitbring-Plot ist willkommen!
Wir nutzen DKWDDK in Anlehnung an das Tool dess Alveran LARP e.V., meldet euch deshalb über das Tool an und erstellt dort einen Charakter mit kurzer Charakterbeschreibung. Wenn ihr Fragen habt meldet euch gerne bei mir.

Kontakt: luemmelprinz.orga@gmail.com

Triggerwarnung

Diese Veranstaltung kann sensible Inhalte wie Gewalt, Sklaverei, Drogen, sexuelle Handlungen, Rassismus, Tod, Blut sowie angstauslösende Tiere (z. B. Schlangen) enthalten. Ein interaktives Konfliktspiel ist Teil des Konzepts und nicht vollständig vermeidbar. Die Teilnahme erfolgt freiwillig und auf eigene Verantwortung. Für Inhalte mit Sexueller Gewalt (z.B. die Erzählung der Levthans-Geschichte) gibt es folgendes Wort als Triggerwarnung: Schwarzfaul


Zahlung: Nach Anmeldung ist der Conbeitrag innerhalb von 2 Monaten zu zahlen. Bei verspäteter Zahlung kann der Platz neu vergeben werden – die Zahlungspflicht bleibt bestehen, falls der Platz seitens der Orga nicht anders vergeben wird.
Rücktritt: Bis 6 Monate vor der Veranstaltung erstatten wir 50 %. Auch ohne Zahlung ist dann die Hälfte fällig. Spätere Absagen sind nicht erstattbar, aber eine Ersatzperson kann nach Absprache gestellt werden, hierbei fällt eine Gebühr von 30€ an.
Charaktere: Nur passende Charaktere sind erlaubt. Eine spätere Ablehnung befreit nicht von der Zahlung. Bitte stimme dein Konzept vorher mit uns ab.
Wohlfühlen: Bei Problemen wie Mobbing oder Konflikten: Sprich uns sofort an – wir sind für dich da.

Fotos: Fotos dürfen gern mit uns geteilt werden. Die Galerie ist passwortgeschützt. Für Veröffentlichungen braucht es das Einverständnis aller erkennbaren Personen.

Anfahrt:

Seminarhaus Chiron, Bärenbergstraße 2, 34466 Wolfhagen

Unterkunft:

Verpflegung: Selbstversorgung (Potluck), jeder bringt Essen und Trinken mit und wir teilen miteinander.

Unterbringung: Die Übernachtungen finden in Mehrbettzimmern statt. Bitte bringt eigene Bettlaken (Einzelbetten) und Bezüge für Bettwäsche mit.






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