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Xylel
Moderator


594 Beiträge

Erstellt  am: 01 Sep 2017 :  19:40:16 Uhr  Profil anzeigen
Man muss ein funktionierendes Konzept (wie das der nicht offiziellen Zauber(varianten) nicht rechtfertigen.
Und der Ruf nach "Erschwernissen" passt in eine P&P Runde, aber nicht in ein LARP.
Oder muss jetzt auch ein Krieger, der auf der CON einen "Schildbrecher" anwendet seine Attacke mit +8 ausführen?


Mordai ibn Umran ibn Ghulshef, Aranischer Traumdeuter und Alchemist, Golembauer der Akademie von Mirham
Madanir Chrysotheus, Selemer Patrizier, Historiker und Haruspex
Fedesco de Ferarius, Stadthalter und Vampir der Herzen (NSC)
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Goot EN
super aktives Mitglied


2038 Beiträge

Erstellt  am: 03 Sep 2017 :  13:54:45 Uhr  Profil anzeigen
ich fühle mich genötigt zu betonen, dass ich nicht nur überhaupt nicht damit übereinstimme, sondern dass das schlicht in allen belangen und auf allen ebenen falsch ist (auch was den gebrauch von haupt- und nebensätzen angeht).

Zitat:
Man muss ein funktionierendes Konzept (wie das der nicht offiziellen Zauber(varianten) nicht rechtfertigen.

1. wenn einzelne SLs, oder organisatoren sich zu wort melden, dass man "dinge diskutieren und dann vielleicht zulassen kann" und manche orgas wegen dem maroden regelwerk "mit DKWDDK-elementen" in ihre conbeschreibung setzen, ist das keine art von "konzept", oder "system", sondern eher die genaue abwesenheit davon.

2. weiß ich nicht wie man in diesem zusammenhang von "funktionierend" sprechen kann, denn die eigenmächtigen, oder zugelassenen beispiele, die ich kenne zeugen ja vom genauen gegenteil (und das fängt oftmals schon an, wenn die grundvarianten angewendet werden).

3. dass man ein "funktionierendes konzept nicht rechtfertigen muss", ist schon in sich schwachsinn.
davon abgesehen würde ich es schon gerne gerechtfertigt wissen, wenn z.b. jemand etwas darf, was andere nicht dürfen, jemand etwas darf, was nicht reglementiert ist, jemand fragwürdige bastelarbeiten für dinge einführen will, die es aus gutem grund nicht in die LARP-skalierung geschafft haben und eben wenn jemand eine fertigkeit anwendet, die er nicht bezahlt hat, oder genrell "einen vorteil für lau bekommt".

Zitat:
Und der Ruf nach "Erschwernissen" passt in eine P&P Runde, aber nicht in ein LARP.

es wäre wohl die denkbar schlechteste und unmoralischste lösung, wenn man alle zauber, varianten und modifikationen "aufgrund der IT-logik" haben will, aber die damit verbundenen (durchaus auf LARP skalierbaren) nachteile wie z.b. ZFW-einbußen, mindest-ZFWs und ASP-kosten unter den tisch fallen lässt.

Zitat:
Oder muss jetzt auch ein Krieger, der auf der CON einen "Schildbrecher" anwendet seine Attacke mit +8 ausführen?

von der stringent durchgezogenen chizophrenie, diese "bereicherung" ausschließlich auf die magie zu beschränken abgesehen, ist das ein sehr unpassender vergleich.
schließlich hat der krieger seinen schildspalter bezahlt, muss ihn ansagen, im rechten moment treffen und kann ihn nur in bestimmten zeitintervallen anwenden, was nur eine möglichkeit ist P&P auf LARP zu skalieren.
der große unterschied ist dabei ausdrücklich noch, dass der schildspalter im konsens reglementiert ist und bei jeder orga, jedem nutzer und jedem opfer dieselbe wirkung entfaltet.
so ganz nebenbei lässt der schildspalter sich wohl auch besser darstellen, bzw. wird viel besser akzeptiert, als alles worüber wir hier gerade reden.
dass im allgmeinen konsens ansagen verpönt sind und die anwendung von solchen kampfsonderfertigkeiten gehemmt ist, ist ein anderes problem und ein guter grund endlich mal das regelwerk zu aktualisieren.

schlussendlich wird in dieser diskussion auch im allgmeinen schlicht nicht auf meine gegenargumente eingegangen.
das ist an sich nichts ungewöhnliches, jedoch wird im gegenzug immer nur die "bereicherung des spiels" skandiert.

wie ist den eigentlich "bereicherung" definiert?
die einzige art in richtung "vermehrung" sehe ich dabei eigentlich nur in der anzahl der möglichkeiten der magie und die nähe zu den P&P-regeln.
wenn man aber ehrlich ist, sind diese beiden dinge nur in den seltensten fällen eine "verbesserung" des LARPs und in bloßer quantität das genaue gegenteil, wie z.b. unser attributs-system, oder unsere professionsliste zeigt.
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Wlad
neues Mitglied


24 Beiträge

Erstellt  am: 05 Sep 2017 :  02:32:33 Uhr  Profil anzeigen
Meiner persönlichen Meinung nach sollte man solche Sachen möglichst sparsam benutzen und sich überlegen ob es wirklich eine Bereicherung darstellt - insbesondere auch für die anderen Anwesenden.

Irgendwelche Situationen in denen der Magier z.B. den Anwesenden vorher schon IT von seiner tollen Abwandlung des Zaubers XYZ erzählen kann, fachsimpeln kann etc. können bestimmt für die Anwesenden recht interessant und Spaß fördernd sein. Das setzt jedoch genügend Zeit, Ruhe und Aufmerksamkeit der Beobachter voraus. Grad bei Hellsicht und Antimagie bestimmt gut machbar.

Wenn hingegen die Anwesenden OT die Situation nicht einschätzen können oder längere OT Erklärungen notwendig sind, stell ich mir das eher störend vor. Insbesondere in Kampfsituationen würd ich auf sowas eher verzichten. Ein Großteil der Leute hat vermutlich nichts vom Zaubervorgang mitbekommen und dann passiert etwas das man OT nicht richtig einsortieren kann. Ich denke mal, dass die meisten erstmal nicht unbedingt davon ausgehen, dass hier eine mit der SL abgesprochene Zaubervariante gewirkt wurde. Wenn da jemand plötzlich im Kampf (ohne vorher was vom Zaubern mitbekommen zu haben) mit nem beleuchteten Plexiglasschild rumrennt wäre mein erster Gedankengang vermutlich eher, dass da wohl jemand ein Artefakt aus nem anderen High-Fantasy Setting mitgebracht hat.

Bei sehr Plot-relevanten Zaubern wäre ich auch vorsichtig - wenn die Handlungsmöglichkeiten für ähnliche Ausgangssituationen sich zwischen den Cons stark unterscheiden, fördert das nicht gerade die Konsistenz und erzeugt hinterher nur lange Diskussionen Wieso? & Weshalb? etwas möglich/nicht möglich war.

Den Powergaming Aspekt würd ich hier eher als vernachlässigbar ansehen. Man bekommt zwar ohne Kosten zusätzliche Effekte, aber auf der anderen Seite kommen auch teuer erkaufte Zauberstufen nicht immer zur Geltung. Hab zumindest bisher fast nie jemanden Zauberstufen sage gehört (was ich gut finde). Dadurch hat aber die Darstellung vermutlich fast einen größeren Einfluss auf den Effekt als die eigentliche Zauberstufe. Die die es darauf anlegen besonders toll zu sein, zählen vermutlich etwas großzügiger ihre LeP und AsP; was deutlich weniger Mühe macht als irgendwelche Zaubervarianten auszuarbeiten.

Arnulf Sauerbier - Leibwächter, Söldling, ... - BZ3, BZ4, Zum Letzten Heller IV
NSC - PzE1, ZG3, PzE2, PzE3, FF2
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julii
neues Mitglied


12 Beiträge

Erstellt  am: 05 Sep 2017 :  17:13:45 Uhr  Profil anzeigen
Das Konzept nennt sich "Orga/SL entscheidet" und jepp, es funktioniert.

"Darstellungs-Upgrades" finde ich persönlich super, zumal viele P&P-Zauber diesbezüglich sehr tief stapeln. Und zumindest ich für meinen Teil (auch wenn ich damit offenbar die Einzige bin) brauche sowieso auch den Spruch dazu, weil ich die DSA-Regeln nicht so weit gefressen habe, dass ich jeden Zauber auch an seiner Geste erkenne.
Eine völlige Entfremdung der Zauberdarstellung würde ich aber auch nicht gutheißen (sofern ich selbst sie denn überhaupt bemerke, s.o.) - zumindest, sofern es tatsächlich eine Beschreibung des Zaubers in der jeweiligen Repräsentation gibt. Aaaber um eine vollständige Entfremdung geht es hier ja auch nicht.

Selbiges gilt für mich umso mehr für Liturgien. Als Avesgeweihte bin ich da ja zum Glück eh an nichts gebunden, aber auch bei anderen Götterdienern (abgesehen von sehr linientreuen Praioten und ähnlich konservativen Kirchendienern) halte ich Variationen in den Gebeten für plausibel, die Verlängerung von Stoßgebeten auf mehr als einen Satz für hübsch und die Verwendung von passenden Accessoires für spielbereichernd.

Felia Tersken, Avesgeweihte (ZG2, ZG3, Fest der eingebrachten Früchte)
Amani Hasna, Heiratsvermittlerin (SdB4, SdB5)
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Goot EN
super aktives Mitglied


2038 Beiträge

Erstellt  am: 06 Sep 2017 :  15:54:36 Uhr  Profil anzeigen
Zitat:
Das Konzept nennt sich "Orga/SL entscheidet" und jepp, es funktioniert.

ich frage mich immer noch inwieweit die praxis der "hin und wieder zugelassenen abweichungen des magieregelwerks" in vergangenheit und gegenwart "funktioniert" haben soll, oder inwieweit die definitionen der begriffe "bereicherung" und "funktionierend" gedehnt wurden, um diese behauptung zu plausibilisieren.

Zitat:
"Darstellungs-Upgrades" finde ich persönlich super, zumal viele P&P-Zauber diesbezüglich sehr tief stapeln.

eine verbesserung unserer magiedarstellung in weiten teilen würde ich auch begrüßen, jedoch in keinster weise, wenn diese "höher stapelt, als im P&P".

ich muss mich ohnehin wundern, warum immer wieder von "bereicherung" die rede ist, diese aber nicht durch ernsthaftes verwenden von zauberformeln, -dauer, -geste, sowie soft-skills wie körpersprache, situationsbewusstsein, etc. stattfinden soll, sondern durch noch mehr (und schwieriger darzustellende) varianten, oder unpassende (licht-)effekte.

Zitat:
Selbiges gilt für mich umso mehr für Liturgien. Als Avesgeweihte bin ich da ja zum Glück eh an nichts gebunden, aber auch bei anderen Götterdienern (abgesehen von sehr linientreuen Praioten und ähnlich konservativen Kirchendienern) halte ich Variationen in den Gebeten für plausibel, die Verlängerung von Stoßgebeten auf mehr als einen Satz für hübsch und die Verwendung von passenden Accessoires für spielbereichernd.

jein.
auch wenn z.b. tsa-geweihte ihre gebete variieren müssen, aves-geweihten mit stummen gebeten viel freie hand gelassen wird, kennen z.b. praios-geweihte und der al´anfaner ritus nur festgefügte rituale, die aventurienweit praktisch einheitlich sind.

was aber in jedem falle bestand hat sind ja die intrinsischen eigenschaften der liturgien (reichweite, anzahl betroffener personen, etc.) und etwaige explizite symbole, gesten, gebete.
so kann z.b. ein borongeweihter ohne asche von mohagoni, oder ebenholz den "hauch borons" schlicht nicht sprechen.
da fände ich es mehr als unschön zu sagen: "bei uns in hintertupfingen haben wir das anders gelernt", "wir beten zusammen einfach ganz dolle, dann passt das wieder", oder "eine andere kirche braucht für dieselbe liturgie abgefahrene ritual-gegenstände, aber bei meiner kirche steht nichts davon, also hab ich es leichter".
die entwicklung neuer liturgien, die nicht solche einschränkungen haben, oder in sich dauerhafte modifikationen tragen (und was man dafür alles an schweren proben, entwicklungszeiten, permanente KAP und AP-kosten tragen muss) ist ein eigenes kapitel im P&P-regelwerk.

dass die leute mehr paraphernalia ("mondsilberstaub", weihrauch, etc.) benutzen, auch wenn es "unnötig" ist, dürfte sicherlich niemanden vor den kopf stoßen.
beispiele von ritualbeigaben sind schließlich auch bei allen geweihten beschrieben, finden sich aber nur selten, oder überhaupt nicht in den expliziten liturgiebeschreibungen.

natürlich würde ich aufgrund des gerechtigkeitsarguments auch geweihten spontane modifikationen nicht vorenthalten wollen, doch ohne die LARP-skalierung von erschwernissen können dadurch liturgien auch leicht eskalieren.
so könnte z.b. eine avesgeweihte in einem verkürzten stoßgebet von einem satz (min 7.5 sekunden), 10 heshtotim verpuffen lassen.
einziges hindernis im P&P wäre der maximal mögliche grad den der geweihte wirken kann (LKW 18+) und die (höllische) erschwernis (+10 für grad VI, +6 für die modifikationen, +2 für die beherrschungsschwierigkeit).
im LARP stünden solchen modifikationsmonstren nur die (niemals permanenten) karmakosten und meisterwillkür entgegen.
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